"Eee PC" - Asus liefert Mini-Notebook im September aus

20.08.2007
Von pte pte
Der Computerhersteller Asus beginnt Mitte September mit der Auslieferung des "Eee PC", einem Ultra-Low-Cost-Notebook.

In der ersten Auslieferungswelle sollen 20.000 Stück des "Eee PC" in den Märkten USA, Europa, China und Taiwan abgesetzt werden. Dies berichtet das taiwanesische Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf Unternehmenskreise. Asus Deutschland konnte diese Meldung nicht bestätigen. Der Termin für den Start in den heimischen Läden ist im vierten Quartal des laufenden Jahres, heißt es auf Anfrage von pressetext. Beim Eee PC handelt es sich um eine eigene Produktkategorie. Er ist ein kleiner Computer, der für das Surfen im Internet, das Senden und Empfangen von E-Mails sowie für Textanwendungen ausgelegt ist. Attraktiv präsentiert sich vor allem der Preis des Geräts. Je nach technischer Ausstattung ist der Eee PC am US-Markt zwischen 199 und 349 Dollar erhältlich. Das günstigste Modell verfügt über ein Sieben-Zoll-Display, vier Gigabyte Flashspeicher und 512 Megabyte Hauptspeicher, bietet jedoch kein optisches Laufwerk. Als Herzstück arbeitet eine mobile CPU von Intel. Die Laufzeit des Akkus gibt der Hersteller mit drei Stunden an. Der Eee PC verfügt über eine Webcam sowie über Netzwerk- (LAN und WLAN) und USB-Unterstützung. Er läuft unter Linux, ist jedoch auch mit Windows XP kompatibel.

"Eee PC" ist kein Schreibfehler, sondern der Modellname eines günstigen Notebooks von Asus.
"Eee PC" ist kein Schreibfehler, sondern der Modellname eines günstigen Notebooks von Asus.

"Eee" steht laut Asus-Mitteilung für: "Easy to learn, work, play; Excellent internet experience and Excellent mobile computing experience." Neben den genannten Zielmärkten konnte der Hersteller bereits Bestellungen von Bildungseinrichtungen sowie Versicherungsgesellschaften verbuchen und Aufträge aus Schwellenländern an Land ziehen, berichtet DigiTimes. Bei dem Gerät handele es sich jedoch nicht um ein Konkurrenzprodukt zum 100-Dollar-Laptop, stellt Asus klar. Man adressiere eine andere Zielgruppe, zudem soll das Gerät weltweit an Endkunden verkauft werden. Noch im laufenden Jahr will das Unternehmen eine halbe Million Geräte absetzen, erklärte Asus-Chairman Jonney Shih. 2008 soll diese Zahl auf drei bis fünf Millionen klettern. (pte)