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EDS übernimmt Verantwortung für Computer-Crash in Großbritannien

08.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Fehler eines Mitarbeiters habe Ende November die Probleme beim britischen Department of Work and Pensions (DWP) verursacht, räumten die EDS-Verantwortlichen US-amerikanischen Presseberichten zufolge ein. Rund 40 000 Arbeitsplatzrechner der britischen Behörde waren zwischen dem 22. und 26. November dieses Jahres lahm gelegt. Aufgrund der Unachtsamkeit eines EDS-Administrators im Rahmen eines Windows-Updates hätten diese Systeme nicht mehr auf die zentralen Rechner zugreifen können. Das Update hätte nur einer begrenzten Anzahl von PCs gegolten, sei jedoch versehentlich im gesamten Netz verbreitet worden. Der internen Untersuchung zufolge seien die zentralen Computer mit den Applikationen für die Berechnung und Auszahlung von Geldern jedoch nicht betroffen gewesen, versichert EDS. Der Dienstleister beteuerte, dass bereits entsprechende Schritte eingeleitet wurden, um derartige Pannen in Zukunft zu verhindern. So sollen Update-Routinen in Zukunft von leitenden IT-Operatoren überwacht werden. (ba)