E-Mail-Backups selber brennen

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
Mit "Simon Tools E-Mail Backup 2004" von S.A.D. können Anwender ihre Mails sichern beziehungsweise archivieren. Das Programm kostet 19,80 Euro, setzt Windows 98/ME/2000/XP voraus und wurde unter anderem für die E-Mail-Clients Outlook/Outlook Express, Euroda, Opera Mail, Pegasus Mail und Netscape Messenger angepasst.

Leider arbeitet es noch nicht mit Mozillas "Thunderbird" zusammen. Zusätzlich zu den E-Mails nimmt das Programm auch ein Backup der Konteneinstellungen, E-Mail-Regeln, Adressen und Vorlagen vor. Die Software findet die dazu erforderlichen Dateien selbständig.

E-Mails speichert das Werkzeug in einer speziellen Datei, wobei es diese entweder auf einem Verzeichnis ablegt oder auf DVD oder CD-ROM brennt. Sicherungen lassen sich dabei auf mehrere Datenträger aufteilen.

Das Tool erzeugt pro Backup eine neue Sicherungsdatei. Alternativ dazu kann der Anwender festlegen, dass nur eine bestimmte Anzahl an Sicherungen aufgehoben werden soll.

Das Backup kann, wie bei solchen Tools üblich, entweder manuell angestoßen werden oder zeitgesteuert ("automatisches Backup") erfolgen. Erst durch Anklicken eines leicht zu übersehenden Kontrollkästchens wird die automatische Routine aktiviert. Wie bei manch anderer Client-Lösung dieser Art darf während der Backup-Routine die E-Mail-Software nicht laufen.

Die Wiederherstellung ist eher spartanisch: Es werden lediglich die gesamten Sicherungsdaten zurückgeschrieben, ohne auf zwischenzeitliche Änderungen Rücksicht zu nehmen. Alternativ dazu lassen sich die Wiederherstellungsdaten in einem beliebigen Verzeichnis anlegen ("manuelles Wiederherstellen"). Wie es dann weitergeht, darüber schweigt sich der Hersteller aus. Im Handbuch heißt es lediglich, man könne in der Regel die wiederhergestellten Mails auch per Hand in die entsprechenden Ordner einbringen.

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