Digitalkamera im Test: Sony DSC-T200

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die neue Sony DSC-T200 ist in rot, silber und schwarz erhältlich. Ein neuer Bildstabilisator via CCD-Shift ist nur eine der Neuerungen.

Testbericht

Ausstattung: Die Sony DSC-T200 lässt sich über ihren 3,5-Zoll-Touchscreen bedienen, wobei wir das Menü nicht immer gut verständlich fanden. Ferner verfügt das Modell über eine automatische Gesichtserkennung, die um die "Smile Shutter"-Funktion erweitern wurde. Diese Feature sorgt dafür, dass die Kamera erst dann auslöst, wenn das Gesicht im Motiv lächelt, wobei Sie die nötige Intensität des Lächelns einstellen können. Der Makromodus beginnt bei einem Zentimeter Abstand vom Motiv.


Bildqualität: Die Auflösung der DSC-T200 verlief über alle Messbereiche gesehen nahezu gleich. Lediglich zum Bildrand hin ließ sie etwas nach. Das resultierte in einem hohen mittleren Wirkungsgrad. Ein- und Ausgangsdynamik waren sehr hoch respektive hoch, was bedeutet, die Kamera verwendet zahlreiche Blendenstufen und kann sehr viele Helligkeitsabstufungen darstellen. Die Kunstlichtbilder mit automatischem Weißabgleich hatten dagegen einen deutlichen Rotstich. Sie sollten also unbedingt die verschiedenen Weißabgleichsoptionen nutzen. In punkto Bildrauschen lag die Kamera ebenfalls eher im Mittelfeld: Bereits bei ISO 800 zeigte sie deutliche Bildfehler.

Fazit: Bis auf die rotstichigen Kunstlichtbilder und das hohe Rauschen war die Bildqualität der DSC-T200 von Sony okay. Hinzu kommt das sehr schicke Äußere - vor allem im rot - und die ordentliche Ausstattung.