Digitalkamera im Test: Plawa Agfaphoto DC-630i

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Plawa bringt mit der DC-630i eine Digitalkamera auf den Markt, die unter der Lizenz von Agfaphoto läuft. Das Modell besitzt einen digitalen Bildstabilisator und eine Gesichtserkennung. Das 16:9-Bildformat ist ebenfalls möglich.

Testbericht

Bildqualität: Obwohl die Plawa Agfaphoto DC-630i in Schnitt eine sehr hohe Auflösung zustande brachte, deutet der Wirkungsgrad von über 100 Prozent in der Bildmitte darauf hin, dass die Kamera hier sehr stark scharf zeichnet und zu Artefakten neigt. Im Weitwinkel stellten wir zudem fest, dass die Helligkeit von der Bildmitte zum Rand um eine ganze Blende nachlässt, was zu viel ist. Die Eingangsdynamik war mittelmäßig, die Ausgangsdynamik hoch, so dass das Plawa-Modell auch mit kontrastreicheren Motiven gut klarkommt. In punkto Rauschen konnte uns die Kamera größtenteils überzeugen: Zwar bietet sie nur einen Empfindlichkeitsbereich von ISO 50 bis ISO 400. Jedoch fanden wir erst bei der höchsten Einstellung ein kritisches Ergebnis.

Ausstattung: Die Kamera verfügt nicht über einen optischen Sucher, sondern lediglich über ein 2,5-Zoll-Display, das jedoch qualitativ hochwertig ist. Außerdem stehen diverse Motivprogramme zur Auswahl sowie Halbautomatiken. Jedoch bietet die Blendenvorwahl nur jeweils einen Alternativwert zum automatisch ermittelten.

Fazit: Die Plawa Agfaphoto DC-630i ist eine günstige Kamera mit guter Bildqualität und zufriedenstellender Ausstattung. Hinzu kommt eine einfache Bedienung. Allerdings ist der Bildstabilisator nur von digitaler Natur.