Digitalkamera im Test: Kodak M853

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die Kameras ist in fünf Farben erhältlich - Silber, Rot, Weiß, Dunkelbraun und Grau. Sie ist mit einer Mpeg-4-Videofunktion und einem Bildstabilisator ausgestattet, der allerdings nur von digitaler Natur ist.

Testbericht

Bildqualität: Die M853 erzielte bei kurzer und mittlerer Brennweite in der Bildmitte einen Wirkungsgrad um die 100 Prozent. Das deutet darauf hin, dass die Kamera dort stärker scharfzeichnet und zu Artefakten neigt - was unsere Tests bestätigten, da die Scharfzeichnungswerte zwar nicht problematisch waren, aber deutlich über dem Durchschnitt lagen. Eine erhöhte Scharfzeichnung verstärkt technisch bedingt auch das Bildrauschen, das wir bei unseren Kunstlichtbildern bereits mit bloßem Auge erkennen konnten. Unsere Messungen ergaben, dass die M853 bereits bei ISO 80 deutliche Bildfehler produzierte, die ab ISO 400 dann kritisch wurden. Die Eingangsdynamik, sprich, die Anzahl der möglichen Blendenstufen, war sehr niedrig. Die Ausgangsdynamik - die darstellbaren Helligkeitsstufen - war dagegen ausgezeichnet.

Ausstattung: Die M853 arbeitet hauptsächlich mit Automatiken. Lediglich die Lichtempfindlichkeit und der Weißabgleich lassen sich manuell wählen. Dazu gibt's eine Belichtungskorrektur und 17 Motivprogramme.

Fazit: Selbst für ihren niedrigen Preis bietet die Kamera zu wenig - vor allem die Bildqualität enttäuschte uns. Dafür ist die Bedienung der M853 einsteigerfreundlich und intuitiv.