Digitalkamera im Test: Canon Powershot A650 IS

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Der 12,1-Megapixel-Bolide kommt mit optischem 6fach-Zoom und einer Brennweite von 35 bis 210 Millimeter. Sein Display ist 2,5 Zoll groß und lässt sich alternativ zum optischen Sucher nutzen, um das Motiv einzufangen.

Testbericht

Bildqualität: Die Kamera verlor lediglich bei langer Brennweite zum Bildrand hin etwas an Auflösung. Insgesamt erzielte sie dadurch einen ausgezeichneten Wirkungsgrad. Ein- und Ausgangsdynamik waren ebenfalls sehr hoch, was bedeutet, dass das Canon-Modell viele Blendenstufen einsetzt und zahlreiche Helligkeitsstufen darstellen kann. Auch die Helligkeit war in allen Messbereichen recht gleichmäßig verteilt. Einziger Wermutstropfen: Bereits bei ISO 100 stellten wir deutliches Bildrauschen fest, das ab ISO 800 sogar kritisch wurde.

Ausstattung: Wie in dieser Preisklasse üblich, bietet die Kamera Blenden- und Zeitautomatik. Außerdem stehen 21 Motivprogramme und eine automatische Gesichtserkennung zur Verfügung. Das 2,5-Zoll-Display ist dreh- und schwenkbar, was das Fotografieren aus schwierigen Positionen erleichtert. Im Lieferumfang befinden sich Batterien und eine SD-Karte mit 32 MB.

Fazit: Canons 12,1-Megapixel-Modell überzeugte uns bei der Bildqualität und Ausstattung. Allerdings hat diese Leistung auch ihren Preis - und der ist nicht zu knapp bemessen.