Branchenmonitor Juli 2016

Auswirkungen des Brexit auf den ITK-Markt

Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
Eigentlich war die Stimmung in der deutschen IT-Branche gut. Die Anbieter erwarteten gute Geschäfte, das Volumen des hiesigen ITK-Marktes sollte 2016 weiter wachsen und erstmals die 160-Mrd.-€ durchbrechen. Doch das Votum der Briten, die EU verlassen zu wollen, hat alles verändert.

Keiner hatte wirklich damit gerechnet, dass der Brexit Realität wird. Nun herrscht Unsicherheit. Großbritannien ist eines der wichtigsten Exportländer für deutsche IT-Produkte. Doch wie sich die Geschäfte in Zukunft weiterentwickeln werden, steht in den Sternen. Noch ist völlig unklar, wann und wie die Trennung vollzogen wird. Es sei jedoch zu erwarten, dass sich Großbritannien von den Standards des digitalen Binnenmarkts entfernen wird, befürchtet der Bitkom. Für Unternehmen aus Deutschland bedeutet das, dass sie sich mit abweichenden Regeln in Großbritannien beschäftigen müssen. Nun gelte es, die Auswirkungen auf die deutsche und europäische Digitalwirtschaft möglichst gering zu halten. Wie das funktionieren kann, weiß aber keiner. Deshalb heißt es vorerst: Abwarten und Tee trinken.

Martin Bayer, Stellvertr. Chefredakteur der COMPUTERWOCHE, präsentiert Ihnen den aktuellen Branchenmonitor.
Martin Bayer, Stellvertr. Chefredakteur der COMPUTERWOCHE, präsentiert Ihnen den aktuellen Branchenmonitor.

Bestellen Sie hier den Branchenmonitor monatlich als PDF in Ihr Postfach oder kaufen Sie hier den aktuellen Branchenmonitor 07/2016. Im Computerwoche Premium-Paket ist der Branchenmonitor als Download gratis enthalten!

Werden Sie jetzt Premium-Mitglied