Content-Deal

Die "New York Times" landet bei Flipboard

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Abonnenten der "New York Times" können deren Inhalte jetzt komplett in Flipboard lessen.
"NYT"-Abonnenten können ihre Zeitung künftig komplett in Flipboard lesen.
"NYT"-Abonnenten können ihre Zeitung künftig komplett in Flipboard lesen.
Foto: Flipboard

Einen entsprechenden Content-Deal kündigte die "New York Times" heute an. Flipboard ist ein populärer News-Aggregator für iPad, iPhone und neuerdings auch Android-Geräte. Die App sammelt Inhalte aus vielfältigen Web-Quellen und bereitet sie optisch ansprechend für mobile Geräte mit Touch-Bedienung auf.

Im Rahmen der jetzt angekündigten Kooperation stellt die "New York Times" ab kommendem Donnerstag erstmals ihre kompletten Online-Inhalte auch über eine Third Party zur Verfügung. Bislang konnten Abonnenten diese nur via Web oder die eigenen Apps der Zeitung konsumieren.

Die "New York Times" hat im Web eine Bezahlschranke eingeführt. Nicht-Abonnenten können mittlerweile nur noch zehn Artikel im Monat kostenlos lesen (die technische Beschränkung lässt sich allerdings leicht umgehen). In Flipboard werden sie immerhin den Bereich "Top News" vollständig zu Gesicht bekommen.

Über die Kooperation mit Flipboard hofft das Blatt nach Angaben der für die Webseite zuständigen Managerin Denise Warren, mehr Abonnenten für seine digitalen Angebote zu gewinnen. Im Laufe des Jahres sollen deswegen noch weitere ähnliche Kooperationen folgen.