Biodesign gegen RSI-Syndrom

Die HandshoeMouse gibt es jetzt auch drahtlos

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Sie denken, Ihre Computer-Maus sei ergonomisch? Dann sollten Sie mal einen Blick auf die HandshoeMouse werfen.
Bei der HandshoeMouse liegt die ganze Hand entspannt auf.
Bei der HandshoeMouse liegt die ganze Hand entspannt auf.

Über die HandshoeMouse hatten wir Mitte letzten Jahres erstmals berichtet. Das neuartige Eingabegerät wurde von zwei holländischen Universitäten entwickelt und beugt Beschwerden im Mausarm (Repetitive Strain Injury, RSI-Syndrom) vor. Sein "Biodesign" unterstützt durch eine Wölbung die natürliche Form der entspannten Handinnenfläche. Außerdem bietet die HandshoeMouse eine Auflagefläche für die ganze Hand inklusive Ballen, sodass sie nicht ständig mit den Fingern festgehalten werden muss. Und da menschliche Hände unterschiedlich groß sind, gibt es das Gerät in drei verschiedenen Größen.

Ganz neu ist eine Wireless-Ausführung mit integriertem Akku. Wenn dieser leergelaufen ist, kann man ihn über das mitgelieferte USB-Kabel aufladen (die Maus lässt sich währenddessen natürlich weiter benutzen).

Die HandshoeMouse läuft mit Windows und Mac OS X ohne spezielle Treiber-Software. Leider haben aber der hohe Entwicklungsaufwand und geringe Stückzahlen ihren Preis: Die neue Wireless-HandshoeMouse kostet inklusive Versandkosten 145 Euro (die kabelgebundene Ausführung ist für 120 Euro erhältlich). Deutlich teurer sind Linkshändermodelle und Sondergrößen. Diese gibt es nur in Schwarz, die gängigeren Varianten sind auch in Weiß sowie mit transparentem Gehäuse zu haben.