Intel, AMD & ARM

Die aktuellen Prozessor-Gruppen

04.11.2011 | von Thomas Hümmler

Prozessoren für den Desktop-PC

Auf dem klassischen PC hat Intel im Moment klar die Vorherrschaft. Intel baut derzeit auf die leistungsstärkeren Vertreter der Modellreihen, die auch für Notebooks hergestellt werden.

Desktop-Prozessoren von Intel

Intels Flagschiff, der Core i7-990x, ist im Vergleich zum Familienmitglied i7-975 um einiges schneller.
Intels Flagschiff, der Core i7-990x, ist im Vergleich zum Familienmitglied i7-975 um einiges schneller.
Foto: Intel

Genauer gesagt sind das aktuell die CPU-Reihen Core-i3, Core-i5 und Core-i7 der Sandy-Bridge-Architektur. Die hauptsächlichen Unterschiede zu den gleichnamigen Notebook-CPUs: die Desktop-CPUs werden mit 2,3 bis 3,4 GHz getaktet, im Turbomodus bis 3,8 GHz. Sie verbrauchen zwischen 35 und 95 Watt. Als Grafikprozessor werkelt im Core i7-2600K ein HD 3000 mit bis zu 1350 MHz. Der Core i5-2500K hat zwar dieselbe GPU, taktet diese im Turbomodus aber maximal mit 1100 MHz; alle anderen Intel-CPUs müssen sich mit dem langsameren HD-2000-Grafikchip zufrieden geben.

Desktop-Prozessoren von AMD

AMD hinkt mit seinen aktuellen Phenom-Prozessoren den Intel-Flagschiffen hinterher. Einzig der Phenom II X6 1100T BE kann sich knapp hinter den Intel-Boliden behaupten. Das soll sich allerdings bald ändern. Denn AMD kündigte vor einiger Zeit eine neue Prozessor-Generation unter dem Codenamen Bulldozer an: Für Server und Workstations sollen neue Opteron-Chips mit sechs, acht, zwölf oder 16 Kernen erscheinen. Für Desktop-PCs hat AMD die FX-Serie angekündigt. Was sie zu leisten vermögen, dazu gibt es nur einige vage Hinweise. Im Internet aufgetauchte, angebliche Benchmark-Messungen entpuppten sich als Fälschung.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation PC-Welt.

Newsletter 'Hardware' bestellen!