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Deutsche Börse Systems konsolidiert mit Suse

20.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Deutsche Börse Systems AG, das Systemhaus der Deutschen Börse, konsolidiert ihre Server-Anwendungen auf zSeries-Großrechnern von IBM unter dem "Enterprise Server" der Nürnberger Suse Linux GmbH. Diese teilt mit, die Deutsche Börse Systems habe dazu mit ihr einen Wartungs- und Supportvertrag abgeschlossen. Der Entscheidung seien "äußerst zufrieden stellende Tests" vorangegangen, so Suse.

Die Deutsche Börse Systems nutzt demnach Mainframe-Partitionen unter Linux als Konsolidierungsplattform. Im Mittelpunkt der Planungen stünden insbesondere Unix-Anwendungen mit einem Bedarf an performanter und hochverfügbarer Kommunikation zu den Backend-Systemen unter z/OS, hieß es. Ferner sollen Anwendungsentwickler Linux-Partitionen als Entwicklungs- und Testumgebungen unter RZ-Bedingungen nutzen. Mittelfristig sei außerdem die Migration heute auf proprietären Unix-Systemen installierter Datenbanken in den sicheren Mainframe-Betrieb unter Linux geplant. (tc)