Buchtipp

Der ultimative Job-Ratgeber

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Das IT-Karrierebuch ist ein nützlicher Begleiter mit Tipps für Berufseinsteiger und ein wertvoller Ratgeber für den Berufsalltag der Computerfachleute.
Martina Diel: Das IT-Karrierehandbuch, 3. überarbeitete Auflage, O'Reilly 340 Seiten, 24,90 €
Martina Diel: Das IT-Karrierehandbuch, 3. überarbeitete Auflage, O'Reilly 340 Seiten, 24,90 €
Foto: Verlag O'Reilly

Die Autorin Martina Diel formuliert es gleich in der Einleitung, für wen sie das Buch geschrieben hat: für den Entwickler, den Administrator und Projektleiter, keineswegs für die Krankenschwester oder den Kaufmann. Damit will die Beraterin, die in dieser Branche seit Jahren beheimatet ist, signalisieren, dass es keine Allerwelts-Bewerbungstipps sind, die sie weitergibt, sondern zugeschnitten auf die IT-Branche und deren Mitarbeiter, die, wie sie selber sagt, nicht immer pflegeleicht sind.

Zunächst geht Diel auf eine typische Branchenfrage ein: arbeiten als Freelancer oder fest angestellt? Die Autorin analysiert beide Modelle ausführlich, zeigt die Verdienstmöglichkeiten auf und beleuchtet die jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen.

Dann wird es richtig praktisch: Wie bewerbe ich mich auf eine IT-Stelle, welche Zeugnisse sind beizulegen, welche Unterlagen kann ich getrost weglassen? Wie sollte die Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch stattfinden, auf welche Fragen sollte ich gefasst sein und welche selbst stellen? Und nicht zuletzt: Welche Gehaltsforderung ist angemessen?

Im Job angekommen, schildert Diel den Alltag des Techies, angefangen von den Anforderungen und Aufgaben über das Jahresendgespräch bis hin zu Mobbing, Burnout und Projektkonflikten, und gibt Hinweise, wie man aus schwierigen Situationen herauskommen kann. Immer wieder lässt sie auch Praktiker wie Personaler, Projektleiter oder Geschäftsführer von Softwarehäusern zu Wort kommen.

Nicht fehlen darf auch das Thema Selbstvermarktung - und das auf dem aktuellen Stand, etwa wenn es um die Frage geht, welche sozialen Netze am ehesten in der Bewerbung und dann im Job am besten weiterhelfen. Oder: Ist es zum Beispiel sinnvoll, ein Blog zur eigenen Reputation zu pflegen oder sich in bestimmten beruflichen Foren zu engagieren?