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Dell stellt Madison-Server vor

26.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dell hat erste Details zu seinem Server "Power Edge 3250" verraten. Er basiert auf der 64-Bit-CPU "Madison", die Intel voraussichtlich nächste Woche auf den Markt bringen wird. Bislang hat sich Dell mit der Ankündigung eines Itanium-2-Servers zurückgehalten. Man habe sich nun dazu entschlossen, die Technologie einzusetzen, weil der verbesserte Kern des Prozessors ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis verspreche, sagte Produkt-Manager Darrell Ward.

Der Madison-Chip soll einen auf sechs Megabyte vergrößerten Level-3-Cache und Taktraten bis zu 1,5 Gigahertz bieten. Wie die 64-Bit-CPUs mit 900 Megahertz und einem Gigahertz Taktrate, die auf dem "McKinley"-Kern basieren, wird auch der Madison unter dem Itanium-2-Label vermarktet.

Der Power Edge 3250 ist laut Ward auf den Einsatz in Clustern mit acht Knoten ausgelegt. Der Hauptspeicher soll sich bis auf 16 Gigabyte ausbauen lassen, die Festplattenkapazität liege bei 292 Gigabyte. Geplant sind ein Single-CPU-Modell und ein Dual-Prozessor-System. Dell favorisiert den Betrieb mit Red Hats Enterprise Linux. Die Enterprise Edition von Microsofts Windows Server 2003 lasse sich jedoch ebenfalls einsetzen, so der Hersteller. Die Preise werden nach der offiziellen Markteinführung der Madison-CPU bekannt gegeben. (lex)