Amazon Web Services (AWS)

Datenbank-Engine Aurora jetzt allgemein verfügbar

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Auf der Entwicklerkonferenz re:invent 2014 hatte Amazon Web Services (AWS) die Hochleistungs-Datenbank "Aurora" angekündigt. Nun ist sie allgemein verfügbar.

Aurora nutzt die grundlegegenderen AWS-Services EC2, S3 und DynamoDB, wie Amazon-CTO Werner Vogels im vergangenen November erklärte, kann den Relational Database Servicess (RDS) antreiben und ist aus Entwicklersicht kompatibel mit den bekannten Open-Source-Datenbanken MySQL und MariaDB.

Aurora ist nun eine Engine-Option für den RDS.
Aurora ist nun eine Engine-Option für den RDS.
Foto: AWS

Aurora kann die Leistung von RDS merklich steigern und erreicht laut Amazon sechs Millionen Inserts und 30 Millionen Selects pro Minute. Es soll dabei deutlich preisgünstiger sein als traditionelle RDBMS (deswegen hat AWS es inhouse entwickelt); RDS arbeitet auch mit MySQL, Oracle, SQL Server sowie PostgreSQL als Engine zusammen.

AWS biete mit Aurora eine weitere Alternative zu den kommerziell auf der Public-Cloud-Plattform verfügbaren Lösungen, schreibt "VentureBeat" - Amazon bietet analog beispielsweise schon die NoSQL-Datenbank DynamoDB, das Data Warehouse Redshift sowie seit kurzem auch ein eigenes API Gateway an.

Für seine unterliegende, grundsätzliche Cloud-Infrastruktur gibt AWS immer wieder Preissenkungen und geographische Expansionen bekannt. Es wird damit zu einem immer wichtigeren Technologie-Lieferanten für Unternehmen - und zu einem zentralen Stützpfeiler des Geschäfts der Konzernmutter Amazon.com: In den zwölf Monaten bis Juni 2015 nahm die Cloud-Sparte bereits knapp 6 Milliarden Dollar ein. Zu den Anwendern, die Aurora bereits einsetzen, gehören einer Mitteilung zufolge Earth Networks, Pacific Gas and Electric sowie WeTransfer.