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DataCore hilft IBM bei Storage Virtualization

15.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM kündigt in der kommenden Woche eine Reseller-Partnerschaft mit der Startup-Company DataCore an. Big Blue wird einem Bericht von "Computerwire" zufolge die Storage-Virtualization-Software "SANsymphony" der Company aus Fort Lauderdale, Florida, seinen Kunden anbieten, bis das eigene Projekt "Storage Tank" Gestalt angenommen hat.

Angekündigt hatte IBM seine Virtualisierungslösung bereits im vergangenen Jahr, seither hat der Konzern aber keine weiteren Details veröffentlicht. Bekannt ist lediglich, dass irgendwann Anfang kommenden Jahres erste Produkte auf den Markt kommen sollen. Unterdessen haben EMC, Compaq und HP für den kommenden Sommer bereits konkurrierende Systeme angekündigt. HP hatte zudem im vergangenen Juli 350 Millionen Dollar für den Spezialanbieter StorageApps hingeblättert.

DataCore, das im vergangenen Monat im Rahmen seiner zweiten Finanzierungsrunde 30 Millionen Dollar eingesammelt hatte, hat bereits einen OEM-Deal mit dem japanischen Hersteller Fujitsu, der SANsymphony seit Anfang dieses Jahres in einer umbenannten Variante vertreibt. Die DataCore-Software arbeitet auf Blockebene, zentrale Voraussetzung unter anderem für Datenbanken. Unklar ist, ob und gegebenenfalls wie SANsymphony später mit Storage Tank integriert werden soll oder ob IBM eine eigene Virtualisierung auf Block-Level plant.

SANsymphony läuft auf einer Vielzahl von Plattformen. Anders als beispielsweise die Produkte des Wettbewerbers FalconStore kann SANsymphony zudem sowohl Fibre Channel als auch den iSCSI-Standard bedienen, den IBM gemeinsam mit Cisco und anderen entwickelt hat. (tc)