Acer Aspire R7

Das Raumschiff unter den Notebooks

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Flexibel und gelenkig, so präsentiert sich ein Touch-Notebook von Acer. Und wenn das Display des Aspire R7 parallel zur Tastatur gedreht wird, lässt sich mit gutem Willen eine Ähnlichkeit mit den Star-Trek-Raumschiffen erkennen.
Im "Raumschiffmodus" soll eine gewisse Ähnlichkeit des Acer Aspire R7 mit den Star-Trek-Sternenflotten-Raumschiffen erkennbar sein.
Im "Raumschiffmodus" soll eine gewisse Ähnlichkeit des Acer Aspire R7 mit den Star-Trek-Sternenflotten-Raumschiffen erkennbar sein.
Foto: Acer

Flexibel und gelenkig, so präsentiert sich das neue Touch-Notebook von Acer. Und wenn das Display des Acer Aspire R7 parallel zur Tastatur gedreht wird, dann lässt sich mit etwas gutem Willen eine gewisse Ähnlichkeit mit den Star-Trek-Raumschiffen erkennen. Ein Vergleich, den die Acer-Marketing-Strategen gerne ziehen, denn so können sie noch etwas vom Glanz der Enterprise-Premiere "Into Darkness" abbekommen.

Das Besondere am Aspire R7 ist tatsächlich das 15,6-Zoll-Display, das in fünf verschiedenen Stellungen unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. "Ezel Hinge" nennt Acer die neuartigen Drehgelenke.

Im klassischen Notebook-Modus befindet sich der Bildschirm wie gewohnt an der hinteren Kante der Keyboard-Basis. Etwas gewöhnungsbedürftig ist dabei, dass das Touchpad hinter der Tastatur liegt. Dadurch kann aber das Display näher heran gezogen und in der Höhe verstellt werden, dem sogenannten "Ezel Mode". So lässt sich der Bildschirm als Touchscreen besser bedienen.

Will man das Aspire R7 als Monitor für Präsentationen nutzen, einen Film anschauen oder Fotos zeigen, kann das Display so nach hinten geschwenkt werden, dass die Tastatur nur als Standfuß dient. In diesem Modus zugeklappt hat man ein Tablet, allerdings ein ziemlich großes, schweres und unhandliches. Dazwischen liegt der Raumschiffmodus: Hier kann man das Display parallel zur Tastatur positionieren und erhält so einen kleinen Touch-Tisch, der für Spiele, Präsentationen und Gruppenarbeit genutzt werden kann.

Acer setzt auf Touch & Type

Im Inneren arbeitet ein Intel-Core-I5-Prozessor. Je nach Ausstattungsvariante gibt es bis zu 12 GByte Arbeitsspeicher und bis zu einem Terabyte Festplatte oder wahlweise bis zu 256 GByte SSD. Das 15,6-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Ergänzt wird die Ausstattung durch einen HDMI-Port, drei USB-Ports, SD-Kartenleser, Audioanschlüsse, WiFi und Bluetooth. Ein Adapter sorgt für zusätzliche VGA-, RJ45 und weiter USB-Ports.

Mit dem Aspire R7 will Acer den Ansatz "Touch & Type" auf Basis von Windows 8 weiter verfolgen. Zwar hat der taiwanische Hersteller auch reine Tablets im Portfolio, doch die Produktstrategen sehen weiterhin eine vollwertige Tastatur als zukunftsweisend. "Mit dem Aspire R7 haben wir den Anspruch verfolgt, ein Notebook auf der Grundlage zu entwickeln, wie Menschen mit ihren PCs und anderen Geräten umgehen", erläutert Acer-Europapräsident Oliver Ahrens. Mit dem R7 könne der Nutzer wählen, ob er tippen oder die Touch-Funktion nutzen will. Das Konzept soll den zuletzt sehr schwachen Absatzzahlen im Notebook-Segment wieder mehr Schub verleihen. Zusammen mit anderen Hardware-Produzenten und Microsoft setzt Acer so auf die neue Klasse der Hybrid-Modelle, die den Abwärtstrend stoppen sollen. Allerdings hält sich die Euphorie der Anwender bei Windows 8 noch in Grenzen.

Das Aspire R7 kommt Anfang Juni auf den Markt. Je nach Ausstattungsvariante soll es ab 999 Euro (UVP) kosten.