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Corel holt sich Hilfe bei Debian und KDE

22.04.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Für die Entwicklung seines Anfang des Jahres angekündigten, besonders benutzerfreundlichen "Desktop Linux" hat sich Corel der Kooperation der Open-Source-Projekte Debian und KDE versichert. Debian bietet eine nicht-kommerzielle Linux-Distribution an, und KDE ist vor allem durch seine gleichnamige grafische Benutzeroberfläche bekannt, die sich unter anderem fast wie Microsofts Windows gestalten läßt. "KDE" (K Desktop Environment) ist in bei Vertretern der reinen Open-Source-Lehre allerdings recht umstritten, weil es Softwarebibliotheken des norwegischen Softwarehauses Troll Tech verwendet, die nicht als Open-Source-Lizenz erhältlich sind. In der kommenden Version wollen die Norweger ihre proprietäre Lizenz allerdings wegfallen lassen.