IDC-Studie

Client-Virtualisierung im Trend

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Rund 46 Prozent der deutschen Unternehmen haben bereits eine Virtualisierungslösung für den Desktop - meist eine VDI oder einen DVD - im Einsatz.
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Die Server-Virtualisierung gilt bereits als Standard, so das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC. Jetzt folge der nächste logische Schritt: das Virtual Client Computing (VCC).Viele deutsche Unternehmen haben sich bereits auf den Weg dorthin gemacht. Das legen die Ergebnisse einer IDC-Umfrage unter 235 deutschen Betrieben mit mehr als 100 Mitarbeitern nahe.

Wenn derzeit von virtuellen Clients die Rede ist, handelt es sich laut IDC zumeist um eine Virtual Desktop Infrastructure (VDI) oder einen Distributed Virtual Desktop (DVD), also eine Lösung, bei der die Client-Umgebung über einen Hypervisor von der Host-Hardware entkoppelt ist. Eine solche Lösung wurde in durchschnittlich 46 Prozent der befragten Unternehmen bereits implementiert.

Die Client-Virtualisierung ist dabei umso weiter verbreitet, je mehr PC-Arbeitsplätze das Unternehmen installiert hat. Das gilt allerdings nur bis zu 1000 Nutzern. Jenseits dieser Marke ist das VCC deutlich weniger verbreitet. IDC-Analyst Matthias Kraus führt das darauf zurück, dass die Großunternehmen erst noch ihr Hausaufgaben in Sachen Konsolidierung machen müssten.