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Cisco forscht künftig in Irland

23.11.2006
Der Netzausrüster Cisco Systems hat eine neue R&D-Niederlassung im irischen Galway eröffnet.

Zunächst 50 Forscher sollen dort neue Produkte im Bereich Unified Communications entwickeln. In den kommenden drei Jahren soll die Niederlassung dann auf bis zu 200 Arbeitsplätze erweitert werden. Cisco erwägt auch Forschungskooperationen mit irischen Unternehmen und Universitäten. Zuvor beschäftigte der Konzern auf der grünen Insel 66 Mitarbeiter, die in den Bereichen Vertrieb und Support arbeiten.

Bei Unified Communications geht es darum, an Arbeitsplätzen die unterschiedlichsten Kommunikationswege – beispielsweise E-Mail, Voicemail, Internet-Telefonie, Instant Messaging und Video – über einen einheitlichen Zugang zu erschließen. Irlands enorm niedrige Unternehmenssteuer lockt schon seit rund 20 Jahren nicht zuletzt viele Hightech-Firmen auf die grüne Insel. Allerdings sind andere Kosten, beispielsweise für Energie und Gehälter, mit der Zeit drastisch angestiegen. Daher lockt inzwischen die Entwicklungsagentur IDA zusätzlich mit Millionen Euro schweren Subventionen. Die IDA hatte auch Cisco schon eine Weile beackert. Wie viel sie Cisco nun möglicherweise als Incentive gezahlt hat, wollte sie nicht verraten. (tc)