IT-Budgets

CIOs investieren zu Lasten der Betriebskosten

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Die Gesamtausgaben der CIOs steigen in diesem Jahr durchschnittlich nur um etwa ein Prozent. Doch die verfügbaren Mittel werden neu verteilt.
Foto: Pixelio.de/Harald Reiss
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Die IT-Budgets haben sich heuer im Wesentlichen so entwickelt, wie es die CIOs Ende des vergangenen Jahres prognostiziert hatten. Das ermittelte das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner in einer weltweiten Studie, für die es von Juni bis August dieses Jahres 500 CIOs befragte.

Demnach steigen die IT-Ausgaben der Unternehmen gegenüber 2009 um durchschnittlich 1,1 Prozent. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres hatte 1.600 befragte CIOs eine Steigerung um 1,3 Prozent vorausgesagt.

Die wirtschaftliche Erholung schlägt also nicht so stark auf die die IT-Budgets durch, wie es zuvor die Rezension getan hatte: Im vergangenen Jahr schrumpften die weltweiten IT-Ausgaben durchschnittlich um 8,1 Prozent, so Gartner.

Allerdings schichten die CIOs ihre Ausgaben derzeit um: Sie planen mehr Investitionen, die sie dadurch finanzieren, dass sie die Betriebskosten beschneiden. Dazu Mark McDonald, Group Vice President und Chef der Marktforschung bei den Gartner Executive Programs: "Die wirtschaftlichen Bedingungen verändern die Prioritäten der CIOs hinsichtlich der Ausgaben."