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CeBIT: IBM zeigt On-Demand-Szenarien

03.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einmal mehr stellt IBM sein On-Demand-Konzept in den Mittelpunkt seiner CeBIT-Präsentationen. Im Vergleich zum Vorjahr könne man eine ganze Reihe neuer Einsatzbeispiele aus verschiedensten Branchen demonstrieren, erklärte Event-Manager Felix Rümmele. Neben dem Hauptstand in Halle 1 richtet sich der IT-Konzern in Halle 4 speziell an kleine und mittelständische Unternehmen. Sie sollen vor allem für die "Express"-Komplettpakete gewonnen werden.

Von den rund 489 000 Besuchern im vergangenen Jahr kamen 337 000 aus dem Mittelstand, so Rümmele. Dennoch sehe IBM in diesem Segment Nachholbedarf. In Halle 9 präsentiert der Hersteller zudem spezielle Angebote und Projekte für die öffentliche Hand, darunter Sicherheitssysteme oder die elektronische Gesundheitskarte.

Einen weiteren Schwerpunkt des Messeauftritts bildet der Bereich Forschung und Entwicklung. So zeigt IBM in der "Innovation Zone" in Halle 1 einen Chip-Prototypen, der die neue Speichertechnologie Millipede nutzt. Das technikaffine Publikum soll zudem mit dem Supercomputer-Konzept Blue Gene angelockt werden.

Trotz des zunehmenden Angebots für Privatanwender bleibt die CeBIT für Event-Manager Rümmele eine Messe für IT-Profis. Der Anteil der Fachbesucher am IBM-Stand habe 2004 bei 85 Prozent gelegen. Rümmele: "Consumer-Angebote sind für uns kein Thema."(wh)