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CeBIT: IBM-Mitarbeiter protestieren gegen Entlassungspläne

14.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Rund 300 Beschäftigte des Computerkonzerns IBM haben am Samstag in Hannover gegen die geplante Schließung von zwei Betriebsstätten in Hannover und Schweinfurt protestiert. IBM wolle die beiden Niederlassungen der Tochter Business Services mit insgesamt rund 600 Beschäftigten dicht machen, obwohl das Unternehmen zuletzt mehr Gewinne gemacht habe, kritisierte ein Betriebsrat bei der Demonstration vor den Toren der Computermesse CeBIT. Den Mitarbeitern solle betriebsbedingt gekündigt werden.

Der Betriebsrat sagte, auf der einen Seite habe die IT-Branche in Deutschland angekündigt, in diesem Jahr 10.000 neue Jobs zu schaffen, auf der anderen Seite würden Beschäftigte entlassen. "Das passt nicht zusammen."

Nach Gewerkschaftsangaben sind von der für 30. September geplanten Schließung in Hannover 270 Beschäftigte, in Schweinfurt 330 betroffen. Andere Standorte und IBM-Gesellschaften dürften die Betroffenen aber nicht einstellen, kritisierte der Betriebsrat. (dpa/tc)