Canon Powershot G7

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Gesichtserkennung, hohe ISO-Werte und flotter Prozessor - Canon stattet die G7 mit einigen Neuerungen aus, die das Fotografieren erleichtern sollen. Dazu gibt's eine optimierte Videofunktion.

Testbericht

Bildqualität: Die Kamera wies das geringste Rauschen bei ISO 200 auf. Allerdings war der Wert auch dort nur mittelmäßig. Bei ISO 800 und 1600 bewegten sich die Ergebnisse sogar im kritischen Bereich. Der Wirkungsgrad war sehr hoch, die Auflösung in allen Testbereichen sehr gleichmäßig. Ein- und Ausgangsdynamik stellten sich als hoch respektive sehr hoch heraus. Auch die Scharfzeichnung arbeitet einwandfrei.

Ausstattung: Wie es sich für eine Kamera dieses Kalibers gehört bietet die G7 Blenden- und Zeitautomatik sowie eine komplett manuelle Bedienung. Außerdem gibt's zahlreiche Motivprogramme, darunter die Option, durch Pixelbündelung eine Lichtempfindlichkeit von ISO 3200 zu erreichen. Die Auflösung reduziert sich dabei jedoch auf 2,1 Megapixel. Mit der Gesichtserkennungsfunktion kann die Kamera bis zu neun Gesichter auf einem Bild erkennen und richtet Schärfe sowie Belichtung entsprechend darauf aus. Mit einer Anfangslichtstärke von 2,8 ist das Objektiv recht lichtstark. Interessant fanden wir die Videofunktion, die mit 1024 x 768 bei 15 Bildern pro Sekunde arbeitet.

Fazit: Optisch ist die Kamera mit ihrem edlen schwarzen Gehäuse ein Knaller, und auch die Bildqualität überzeugte uns größtenteils. Lediglich das hohe Bildrauschen trübte unsere Freude.