CA World 2011

CA stärkt sein Cloud-Portfolio

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Auf der Hausmesse CA World präsentierte der Konzern eine Reihe neuer Software- und Service-Angebote für Cloud-Strukturen in Unternehmen.
Bill McCracken eröffnet die CA World 2011.
Bill McCracken eröffnet die CA World 2011.
Foto: Moritz Jäger

Wurde die Cloud vor einigen Jahren noch als Allheilmittel dargestellt, so hat sich diese Meinung inzwischen ein wenig diversifiziert. Mittlerweile gibt es nicht mehr nur einfache Clouds, Interessierte müssen sich mit Ansätzen wie Public Cloud, Private Cloud oder Hybridsystemen auseinandersetzen - und einige Anwendungen sind in der traditionellen Infrastruktur immer noch am besten aufgehoben. CA will seinen Kunden mit einem neuen Angebot, CA Cloud 360, eine Entscheidungshilfe liefern. CIOs können damit analysieren, welche ihrer Dienste und Applikationen sich in den jeweiligen Umgebungen am besten abbilden lassen können.

Neue Funktionen für CloudComons

Auf der CA World 2010 wurde erstmals die Plattform CloudCommons der Öffentlichkeit präsentiert. Die Idee dahinter: CA liefert einen Index, mit dem sich verschiedene Cloud-Angebote vergleichen lassen und bietet einen zentralen Anlaufpunkt für Anbieter. Die Plattform gibt es immer noch und sie erhält nun einen massiven Funktionszuwachs.

Entwickler können künftig mit Hilfe des Developer Studios neue Cloud-Projekte planen und umsetzen. Dabei hilft es, dass CA allen Entwicklern einen kostenlosen Zugriff auf das CA AppLogic SDK ermöglicht. Die Anwendungen lassen sich sowohl für private wie auch für Public Clouds entwickeln.

Ebenfalls neu ist der Marktplatz. Firmen können hierüber eigene Cloud-Dienste anbieten. Unterstützt werden dabei Plattform-as-a-Service-, Software-as-a-Servce- oder Infrastructure-as-a-Service-Angebote. CA hat sich scheinbar die Angebote von Apple und Co. zum Vorbild genommen und den Marktplatz um ein Bezahlsystem erweitert. Cloud-Dienste lassen sich sowohl einmalig wie auch in einem Abo-Modell bezahlen. Zum Start sind bereits 25 Anbieter vertreten, so CA.

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