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Business Objects nutzt MySQL-Datenbank

19.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der BI-Softwareanbieter (Business Intelligence) Business Objects hat eine Kooperation mit der schwedischen Datenbankfirma MySQL angekündigt. Deren gleichnamige Open-Source-Datenbank soll künftig in die Linux- und Unix-Varianten von "Business Objects XI" integriert werden. Außerdem wird "MySQL" in den Katalog der von "Crystal Reports" und "Business Objects Data Integrator" unterstützten Datenbanken aufgenommen. Beide Firmen treten überdies gegenseitig ihren Partner- und Alliance-Programmen bei.

MySQL vertreibt seine Datenbank unter einem dualen Lizenzmodell - quelloffen unter GPL (häufig zu finden in Web-Applikationen) sowie unter einer kommerziellen Lizenz, unter der das Produkt in Third-Party-Lösungen integriert und weitergegeben werden kann. Hinter kommerziellen Wettbewerbern wie Oracle, IBM und Microsoft hinkt MySQL technisch hinterher. Mit dem kommenden Release 5, das sich derzeit im Beta-Test befindet, halten erstmals Features wie Stored Procedures, Triggers und Views Einzug in die Software (Computerwoche.de berichtete). (tc)