Aktuelle Ergebnisse aus dem BI-Barometer

Business Intelligence treibt Rendite nach oben

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Anzeige  Business Intelligence (BI) ist Balsam für die Rendite. Das zeigt das aktuelle BI-Barometer der Novem Business Applications GmbH aus Hamburg. Allerdings werden die strategischen Möglichkeiten noch nicht voll ausgenutzt, so die Analyse.

Von seiner Wirkung her ist BI mindestens wie ein fiebersenkendes Mittel. Gewiss geht es in diesen Zeiten nicht jedem Unternehmen blendend, das mit Hilfe intelligenter IT seine geschäftlichen Daten steuert und durchleuchtet. Aber einen Tick besser als dem Rest geht es dem Gros der Firmen eben doch, wenn sie BI einsetzen. Und dieser Effekt ist in der Bilanz manchen Euro wert.

Laut Novem-Barometer erzielten deutschen Unternehmen mit BI-Lösungen im vergangenen Jahr eine durchschnittliche Umsatz-Rendite von 5,27 Prozent nach Steuern. Der Vergleichswert von Betrieben ohne BI lag mit 4,19 Euro deutlich niedriger. Der Gewinn-Rückgang fiel in dieser Gruppe ebenfalls deutlicher aus als bei den Firmen, die BI-Anwendungen einsetzen.

BI-Nutzer im direkten Vergleich erfolgreicher

"Diese Ergebnisse belegen, dass sich die Ausrichtung auf Business Intelligence nicht nur lohnt, sondern unter konjunkturell schwierigen Bedingungen noch stärker als Instrument zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit wirksam erweist", folgert der Geschäftsführer des Spezialisten für BI und Corporate Performance Management Anastasios Christodoulou. Diese Einschätzung wird dadurch untermauert, dass immerhin 55 Prozent der BI-Anwender der konjunkturellen Lage zum Trotz positiv gestimmt in die Zukunft schauen.

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