Virtual Data Centre

BT will Licht in die Cloud bringen

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Das Angebot Virtual Data Centre (VDC) soll Cloud-Services mit Sicherheits- und Qualitätsgarantien aufwerten.
Foto: BT

VDC richtet sich in erster Linie an Unternehmen, deren Server-Infrastruktur der IT- und Netzdienstleister bereits in seinen Rechenzentren betreibt - in der Emea-Region sind das laut Firmenangaben rund 22 000 Server. Die Kunden könnten auf eine flexible Lösung wechseln und die Vorteile von Cloud Computing nutzen, so BT. Erhältlich sind virtuelle Server-, Storage- und Netzkapazitäten, verfügbar gemacht, automatisiert und orchestriert über ein Online-Portal. Der Support wird von einem einzigen Service-Desk bereitgestellt. Die Kunden greifen auf die virtuellen Komponenten über das VPN-Netz von BT zu.

VDC sei besonders im Zuge der aktuellen Wirtschaftskrise interessant, da jetzt eher lösungs- als produktorientierte Ansätze gefragt seien, erklärt Karsten Lereuth, CEO von BT Deutschland, gegenüber der COMPUTERWOCHE. Die Unternehmen erhielten die gleiche Verfügbarkeit und Sicherheit, seien aber flexibler, da sie keine dedizierte Hardware mehr hätten. Gleichzeitig wirbt BT mit 30 Prozent Einsparungen gegenüber einer vergleichbaren Hosted-Infrastruktur-Lösung.

Ein - abhängig von Daten und Anwendungen - nicht unwesentlicher Aspekt ist, dass die Kunden wissen, welches Rechenzentrum an welchem Ort sie nutzen. Laut Lereuth handelt es sich dabei um einen Punkt, der im Rahmen der Buchung des Service geklärt wird.

BT will das Angebot im dritten Quartal 2009 zuerst in Großbritannien und kurz darauf in Benelux starten. In anderen Emea-Ländern wird VDC sukzessive ausgerollt, abhängig von der Marktbedeutung.