Blackberry: Echtzeit-Chats und Bluetooth-Druckfunktion

19.04.2005
Instant Messaging (IM) ist Segen und Fluch: einerseits weiß jeder bestätigte Kontakt, dass man online verfügbar ist und bei Problemlösungen behilflich sein kann, andererseits können zu häufige Gesprächsanfragen auf die Dauer ganz schön nervig sein. Wer Instant-Messaging in seinem Alltag als bevorzugte Kommunikationsform nutzt, hat bereits seit der Kinderstube von GPRS die Möglichkeit, mit Hilfe verschiedener Softwarelösungen auch mit seinem Mobiltelefon ständig für Chats erreichbar zu sein...

Instant Messaging (IM) ist Segen und Fluch: einerseits weiß jeder bestätigte Kontakt, dass man online verfügbar ist und bei Problemlösungen behilflich sein kann, andererseits können zu häufige Gesprächsanfragen auf die Dauer ganz schön nervig sein.

Wer Instant-Messaging in seinem Alltag als bevorzugte Kommunikationsform nutzt, hat bereits seit der Kinderstube von GPRS die Möglichkeit, mit Hilfe verschiedener Softwarelösungen auch mit seinem Mobiltelefon ständig für Chats erreichbar zu sein. Auch der Blackberry-Hersteller RIM hat den Markt für sich erkannt und gab heute eine Kooperation mit Novell und Microsoft bekannt, nach der die Unternehmen die Interoperabilität ihrer IM-Lösungen Microsoft Live Communications Server 2005 und Novell Groupwise mit RIMs mobilem Blackberry Messaging-Client anstreben.

Microsofts Lösung Live Communications Server 2005, dessen Funktionsumfang weit über das Instant Messaging hinausgeht, soll gegen Ende des Jahres für Kunden zur Verfügung stehen, Novell hat über die Verfügbarkeit der Blackberry-Anbindung an die GroupWise 6.5 Collaboration Suite noch keinen festen Starttermin verlautbart.

Auf dem Wireless Enterprise Symposium in Orlando kündigt indessen ein weiterer Hersteller Support für Bluetooth-fähige Blackberrys an: das Berliner Unternehmen ThinPrint stellt dort seine neue Software Content Beamer vor, mit der sich Emails und Anhänge direkt auf Druckern mit Bluetooth-Schnittstelle ausgeben lassen.

Inhalt dieses Artikels