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BBC plant Auslagerung der IT-Sparte

01.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der englische Sender British Broadcasting Corporation (BBC) hat angekündigt, seine interne IT-Abteilung im Rahmen eines Outsourcing-Abkommens an einen Dienstleister abzugeben. Damit sollen sich jährlich Kosten zwischen 34 Millionen und 51 Millionen Dollar einsparen lassen. Mit einem Volumen von rund 3,4 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren würde es sich um einen der weltweit größten Technologie-Deals handeln, berichten englische Medien. Das Unternehmen hat die IT-Aktivitäten in der Firma BBC Technology Ltd. zusammengefasst. Sie beschäftigt rund 1400 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von 374 Millionen Dollar. Ein Outsourcing-Vertrag werde sowohl die IT-Infrastruktur als auch entsprechende Support-Dienste beinhalten, teilte der Sender mit. Wer den Zuschlag erhält ist bislang offen. Neben den großen Serviceanbietern wie IBM, CSC, EDS und Fujitsu

könnte auch der britische Outsourcing-Spezialist Captiva Interesse bekunden. Er hat bereits einen mehrjährigen Servicevertrag für Teile des BBC-Konzerns gewonnen. (wh)