Auslagerung spart 15 Prozent

30.05.2006
Abzüglich aller Beratungs-, Transaktions- und Management-Kosten ergibt sich unterm Strich eine nicht zu verachtende Entlastung.
Das Groß der Deals weist Spareffekte zwischen zehn und 20 Prozent auf. Die Grafik stellt den Nettospareffekt auf der Y-Achse und das Vertragsvolumen (TCV= Total Contract Volume) auf der X-Achse dar. Quelle: TPI
Das Groß der Deals weist Spareffekte zwischen zehn und 20 Prozent auf. Die Grafik stellt den Nettospareffekt auf der Y-Achse und das Vertragsvolumen (TCV= Total Contract Volume) auf der X-Achse dar. Quelle: TPI

Die Berechnung geht auf eine Analyse des Outsourcing-Beratungshauses TPI zurück, das Outsourcing-Deals, die in den Jahren 2003 bis 2005 vereinbart wurden, einer näheren Betrachtung unterzogen hat. Demnach konnten Unternehmen mit der Auslagerung ihrer IT-Funktionen und Geschäftsprozesse im Durchschnitt 15 Prozent Nettoeinsparungen erzielen. Remanente Verwaltungs- sowie Restrukturierungskosten und Beratungshonorare wurden berücksichtigt.

In die Erhebung flossen Daten von insgesamt 59 Deals mit einem Vertragswert von bis zu gut zwei Milliarden Dollar ein. Die meisten Anwender berichteten von Einsparungen zwischen zehn und 20 Prozent. Ein Teilnehmer konnte sogar mit um 39 Prozent gesunkene Kosten glänzen, drei Unternehmen zahlten nach der Auslagerung allerdings drauf. Insgesamt belief sich die Summe aller Einsparungen auf 5,5 Milliarden Euro. Die häufig von Marktteilnehmern geäußerte Behauptung, mit Outsourcing ließen sich die Kosten um 60 Prozent reduzieren, sei damit widerlegt, betonte TPI.

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