Portal-Technologien

Auch Nischenanbieter haben eine Chance

27.04.2011 | von Ima Buxton
Portal-Technologien sind einer aktuellen Marktanalyse des Marktforschungsunternehmens Gartner zufolge zunehmend gefragt. Das Thema Cloud Computing konnte dem Markt zwar bislang nur wenige Impulse verleihen. Doch das wird sich nach Einschätzung der Analysten bald ändern.
Foto: (c) Biletskiy Evgeniy_Fotolia

Der Markt für Applikationsinfrastruktur und Middleware Software (AIM) konnte im Jahr 2010 insgesamt auf ein Volumen von rund 12,2 Milliarden Euro anwachsen. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Marktforschungsunternehmens Gartner hervor. Danach konnten die Anbieter des IT-Marktsegmentes gegenüber dem Vorjahr ihre Umsätze noch einmal um 7,3 Prozent steigern. Im Jahr 2009 lag das Wachstum noch bei 3,4 Prozent, die Gesamtumsätze betrugen 11,3 Milliarden Euro. Nach der Definition von Gartner umfasst AIM alle universell einsetzbaren Portal-Produkte wie Technologien für das Business Process Management oder Integrations-Tools für Platform-as-a-service (iPaas).

Unternehmen sehen AIM als Wachstumsfaktor

"Die Unternehmen haben ihren Fokus von Kosteneinsparungen hin zu wachstumsvorbereitenden Maßnahmen verlegt. AIM Technologien sind die Schlüsselverbindung zwischen Infrastrukturmodernisierung und innovativen Applikationen", sagt Fabrizio Biscotti, Research Director bei Gartner. "Service-orientierte Architekturen und Business Process Management stehen weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit der Unternehmen, während Cloud Computing auf der Bedeutungsskala weiter nach oben wandert. Cloud Computing sorgt am AIM-Markt zwar nur in geringem Maße für höhere Ausgaben, aber dies wird sich ändern, je besser die Unternehmen die Vorteile von Cloud Technologien wie Platform-as-a-Service verstehen."