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Apple steigert Umsatz um 43 Prozent

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Apple hat heute nach US-Börsenschluss seine Zahlen zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2008 vorgelegt. Während die iPod-Verkäufe gegenüber der Vorjahreszeit kaum mehr stiegen, verkaufte der Hersteller 51 Prozent mehr Macs.

In dem Berichtszeitraum erzielte Apple einen Umsatz von 7,51 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 1,05 Milliarden US-Dollar bzw. 1,16 US-Dollar pro Aktie. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 5,26 Milliarden US-Dollar bzw. ein Netto-Gewinn von 770 Millionen US-Dollar oder 0,87 US-Dollar pro Aktie erzielt. Die Bruttogewinnspanne betrug 32,9 Prozent nach 35,1 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 44 Prozent.

Apple hat im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2008 2.289.000 Macintosh-Computer ausgeliefert, das entspricht einer Steigerung von 51 Prozent beim Absatz sowie 54 Prozent beim Umsatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. 10.644.000 iPods sind im zurückliegenden Quartal über den Ladentisch gegangen, das entspricht nur noch einem Prozent Absatzwachstum sowie acht Prozent Umsatzwachstum verglichen zu Q2/2007. Im zurückliegenden Quartal sind 1.703.000 iPhones verkauft worden.

"Wir freuen uns über 43 Prozent mehr Erlös und den besten Umsatz und Gewinn der Firmengeschichte in einem März-Quartal", sagte Steve Jobs, CEO von Apple. "Mit über 17 Milliarden Dollar Umsatz in der ersten Hälfte unseres Fiskaljahres sind wir im richtigen Schwung, um in den kommenden Quartalen einige fantastische Produkte auf den Markt zu bringen."

"Wir sind stolz, in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres einen operativen Cash Flow von vier Milliarden Dollar erzielt und damit verfügbare Barmittel von 19,4 Milliarden Dollar zu haben", ergänzte Peter Oppenheimer, Finanzchef von Apple. "Wir erwarten für das dritte Fiskalquartal 2008 einen Umsatz von 7,2 Milliarden US-Dollar und einen US-Dollar pro verwässerter Aktie Gewinn." (tc)

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