Entwicklung

Agilität - die sanfte Revolution

20.05.2013 | von Jutta Eckstein
Agiler Softwareentwicklung haften noch einige Vorurteile an. Hier ein Plädoyer für Agilität: Was sie ist - und was sie nicht ist.
Was ist Agilität und was nicht?
Was ist Agilität und was nicht?

Als die ersten Dilbert-Comics über Agilität veröffentlicht wurden, war klar, dass Agilität kein Hype mehr war, sondern langsam, aber sicher den Massenmarkt erreicht hatte. Doch wie in anderen Bereichen stellen auch die agilen Dilberts eine Mischung aus typischen Missverständnissen, falschen Erwartungen und merkwürdigen Interpretationen dar. Agilität ist ein Wertesystem, das im Agile Manifest definiert worden ist. Dieses Manifest basiert auf zwölf Prinzipien. Das heißt, agile Entwicklung ist mehr als nur eine spezielle Methode wie Extreme Programming oder Scrum. Der erste deklarierte Wert im Manifest betont sogar: "Individuen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge", was selbstverständlich auch agile Prozesse einschließt. Folgerichtig muss das Team dafür sorgen, dass der eingesetzte Entwicklungsprozess die eigenen Bedürfnisse so gut wie möglich erfüllt. Dazu bieten die Prinzipien des Manifests eine gute Orientierungshilfe für die Modifizierung und Anpassung des Prozesses.

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