Tipps und Tricks

5 schnelle Tipps für Ihren eigenen Wordpress-Blog

19.12.2014
Von Arne Arnold
Eine eigene Website ins Internet zu stellen, ist nicht schwer. Wir liefern dazu die passende Schritt-für-Schritt-Anleitung und wir bieten hier schnelle 5 Tipps für Ihren fertigen Wordpress-Blog.

Eine eigene Website mithilfe der Software Wordpress zu erstellen, geht ganz einfach. Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung, mit der Sie Ihren eigenen Blog im Handumdrehen anlegen. Mit den folgenden fünf Tipps verbessern Sie Ihren Blog noch spürbar.

Tipps für Ihren Wordpress-Blog
Tipps für Ihren Wordpress-Blog

1. So stellen Sie Kommentare ab und Facebook an

Kommentare und Diskussionen zu Beiträgen auf Ihrer Website können ungemein bereichernd sein. Allerdings müssen Sie auch dafür sorgen, dass etwa keine beleidigenden Beiträge auf Ihrer Website zu finden sind. Wenn Sie mal keine Zeit haben, neue Kommentare zu prü­fen, lässt sich die Funktion für neue Beiträge komplett deaktivieren. Dies erledigen Sie einfach über „Einstellungen -> Diskussionen -> Standard­einstellungen für Beiträge -> Erlau­be Besuchern neue Beiträge zu kommentieren“. Infos dazu, wie Sie die Kommentarfunktion für schon veröffentlichte Beiträge deaktivieren, finden Sie hier.

Sie können sich auch jeden Kommentar zur Genehmigung zeigen lassen. Nur wenn dieser in Ordnung ist, schalten Sie ihn frei. Das geht über die Funktion „Einstellungen -> Diskussionen -> Bevor ein Kommentar erscheint -> Kommentar muss manuell genehmigt werden“. Wordpress bietet Ihnen auf der Seite „Einstellungen -> Diskussionen“ noch etliche weitere, nützliche Einstellungen, die einen Blick lohnen.

Soziale Netze: Sie können zusätzlich oder auch statt der Wordpress-Kommentarfunktion Facebook-Kommentare auf Ihrer Website ermöglichen. Einfach geht das per Plug-ins. Laden Sie sich etwa das empfehlenswerte Facebook Comments-Plug-in herunter. In Wordpress installieren Sie es über „Plugin -> Installieren -> Plugin hochladen ->Datei auswählen -> Aktiviere dieses Plugin“. Danach findet sich automatisch unter allen Ihren Beiträgen ein Facebook-Kommentarfeld.

Für Wordpress gibt es jede Menge nützlicher Plug-ins.
Für Wordpress gibt es jede Menge nützlicher Plug-ins.

2. Die besten Plug-ins für Ihre Wordpress-Website

Plug-ins ermöglichen interessante Zusatzfunktionen für Ihre Website. Sie lassen sich innerhalb von Sekunden einbinden und müssen oft kaum oder gar nicht konfiguriert werden. Ein Beispiel ist das Facebook-Plug-in von Punkt 1. Ein weiteres Beispiel ist das Backup-Plug-in Wordpress Backup to Dropbox, das regelmäßig eine Sicherung der Webseite in Ihre Dropbox erstellt (siehe unten bei Punkt 5). Oder Sie nutzen WP URL Shortener, um lange Weblinks in Beiträgen automatisch kürzen zu lassen. Eine Liste von beliebten Plug-ins gibt es bei Wordpress selber über https://wordpress.org/plugins oder in Ihrer Wordpress-Software über „Plugins -> Installieren“.

Auch die Verwaltung der Plug-ins funktioniert in Wordpress gut.
Auch die Verwaltung der Plug-ins funktioniert in Wordpress gut.

3. So sichern Sie Ihre Wordpress-Installation

Zu einer kompletten Sicherung Ihrer Wordpress-Installation gehören zwei Teile: Die Mysql-Datenbank und Dateien auf dem Webserver. Fehlt eines von beidem, ist das Backup nicht vollständig. Am einfachsten erledigen Sie die Datensicherung mit einem Plug-in. Empfehlenswert ist etwa Backupwordpress. Sie installieren es in Wordpress über „Plugin -> Installieren -> Plugin hochladen -> Datei auswählen -> Aktiviere dieses Plugin“. Von nun an wird jede Nacht um 0:00 Uhr eine Sicherung auf dem Server angelegt. Die Einstellungen lassen sich unter „Werkzeuge -> Backups“ ändern.

Alternativ können Sie auch das Plug-in Wordpress Backup to Dropbox nutzen. Nach seiner Installation findet sich links das neue Menü „WPB2D“, über das Sie zu „Backup Settings“ gelangen. Beim ersten Aufruf müssen Sie per „Authorize“ dem Plug-in Zugriff auf Ihre Dropbox gewähren. Über „Fortfahren“ lässt sich jetzt einstellen, wie häufig und wann die Sicherung erfolgen soll.

4. Optimierung für die Suchmaschine

Die meisten Internetnutzer suchen nach einem Thema über eine Suchmaschine – in Deutschland ist das fast immer Google. Es lohnt sich daher für Ihre Seite, wenn Google sie als besonders wertvoll einstuft. Dann erscheint sie bei den Google-Such­treffern weiter oben. Allerdings versucht fast jede Website, gut für Goo­gle auszusehen. Es ist also nicht leicht, mit den vielen anderen Webseiten bei Google zu konkurrieren. Zwei Tipps können dabei helfen. Der Erste stammt von Google selber: Gestalten Sie Ihre Webseite inhaltlich so, dass Ih­re Leser dort die besten Informationen finden. Dann wird auch Google Ihre Seite gut finden. Zweitens können Sie einen der vielen SEO-Tricks anwenden, die Sie etwa in diesem ausführlichen Ratgeberfinden.

5. Wordpress zum Testen auf dem PC installieren

Möchten Sie zunächst einmal nur mit Wordpress experimentieren, ohne dass Ihre Web­site gleich komplett im Internet für jedermann zu sehen ist, empfiehlt es sich, das Tool Bitnami Wordpress einzusetzen. Während der Installation des Hilfsprogramms meldet sich die Firewall und fragt nach, ob der Apache-Server durch die Firewall kommunizieren darf. Stimmen Sie hier zu. Nach der Installation erscheint dann ein Infofenster, in dem Sie Wordpress über „Go to Application“ sowie über einen Klick auf „Access Bitnami Wordpress Stack“ starten.

Ihr Internetbrowser öffnet die neue Website unter localhost/wordpress. Diese ist nur auf Ihrem Rechner erreichbar und steht nicht im Internet. Damit Sie Wordpress konfigurieren können, müssen Sie sich über http://localhost/wordpress/wp-admin einloggen. Nachdem Sie dort unter „Settings“ die Sprache auf „Deutsch“ umgestellt haben, verhält sich diese Wordpress-Installation wie jede andere auch. Sie können beispielsweise ebenfalls Themes und Plug-ins installieren.

Alternative zu Wordpress: Wix.
Alternative zu Wordpress: Wix.

Alternative: Eilige nutzen Tumblr oder Wix

Über die Seite http://de.wix.com erstellen Sie professionell wirkende Webseiten innerhalb von wenigen Minuten. Wix bietet darüber hinaus Vorlagen für Ihre Website. Diese lassen sich dann zu einem großen Teil direkt mit eigenen Texten, Bildern und Navigationspunkten befüllen. Zur Starthilfe finden Sie ein Video, das die Bedienung der Vorlage innerhalb weniger Minuten erklärt. Der Dienst ist in der Basisversion kostenlos.

Möchten Sie die Einschränkungen der Basisversion loswerden, müssen Sie zu einem kostenpflichtigen Paket greifen, das etwa die Werbung von Ihrer Webseite entfernt. Sie können Ihre Seite auf Ihre eigene Domain stellen und erhalten mehr Bandbreite. Die Paketpreise beginnen bei 4 Euro pro Monat. Eine Übersicht dazu finden Sie über http://pcwe.lt/h/tprdwrg.

Tumblr: Wer wirklich nur einen einfachen Blog betreiben möchte, der setzt am besten Tumblr ein. Auf der Website www.tumblr.com erstellen Sie in wenigen Minuten Ihren eigenen Blog. Das Online-Stellen von Beiträgen ist sehr einfach. Ähnlich wie bei Wordpress kann man auch bei Tumblr einige Zeit damit verbringen, das schönste Theme herauszusuchen. Wer keine Webadresse wie www.mustermann.tumblr.com haben möchte, sondern den Blog auf seiner eigenen Webadresse (Domain) sehen will, findet dazu eine Anleitung auf dieser Seite.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der PC-Welt. (mhr)