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Mittelstand

Quelloffene Ergänzungen

Open-Source-Tools für ERP

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von Daniela Hoffmann
Finger weg von Open-Source-Programmen in betriebswirtschaftlichen Kernprozessen, warnen Experten. Viele Ergänzungs-Tools für ERP-Standardsysteme sind dagegen empfehlenswert.
Quelle: R.Klebsattel/Fotolia
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Foto: R. Klebsattel/Fotolia

Auf quelloffene, betriebswirtschaftliche Standardsoftware, die reif genug für den Unternehmenseinsatz ist, müssen Anwender nach Einschätzung des Marktforschungsinstituts Gartner noch bis 2012 warten. Doch in den Randbereichen der ERP-Landschaft ist die Open-Source-Szene sehr aktiv und mit ihren Lösungen weit fortgeschritten. Für Business Intelligence (BI), Reporting, Business Process Management (BPM), Content-Management und Portale tut sich ein breites Spektrum an Alternativen auf. Dienstleister und Softwarehersteller ergänzen das eigene Produktportfolio aus Effizienzgründen teilweise selbst um entsprechende Tools - und bieten dafür Support.

Open-Source-Tools für das Reporting

"Das Reporting ist in vielen Unternehmen eine Baustelle", sagt Reimund Pölka, Leiter Produkt-Management des ERP-Anbieters AP AG aus Karlsruhe. Meist gebe es für das Berichtswesen im Umfeld Web-basierender ERP-Systeme verschiedene Formate wie RTF und HTML sowie unterschiedliche Tools (etwa Microsofts Reporting Services). Ziel des Herstellers war es, das Reporting für seine Kunden zu konsolidieren und ihnen zugleich die Möglichkeit einzuräumen, Auswertungen selbst zu gestalten. Beim Einsatz unterschiedlicher Technologien sei hier jedoch der Schulungsaufwand zu hoch, warnt Pölka. Nach einer Marktevaluierung unter 13 Report-Systemen - darunter kommerzielle Produkte für bis zu 10.000 Euro - entschied sich AP für Jasper Reports. Das kommerzielle ERP-System "AP Plus" wird heute ab Werk mit der quelloffenen Professional-Variante von Jasper Reports ausgestattet. Die Kosten für die Kunden steigen dadurch um 1000 Euro, weil der kostenpflichtigen Version zusätzlichen Features hinzugefügt wurden. Zu den Funktionen zählen etwa Abo-Möglichkeiten wiederkehrender Reports, Ad-hoc-Analysen sowie die zentrale Änderung von Styles.

(6 Beiträge), 
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akrde
http://www.excitingcommerce.de/2009/11/die-open-source-debatten-in-frankfurt-und-jena.html zum Beitrag

hacky
Hier ist leider wieder eindeutig zu erkennen, das sich niemand so richtig in den neuen Welten auskennt, was verstärkt bei OpenSource-ERP zu erkennen ist. Es gibt sie, die sicheren, durchgängigen, betriebswirtschaftlichen Anwendungen von e-business bis zur Fibu. mit OFBiz - Open for Business -, die freie Lizenz der Apache Software Foundation (kein GPL oder ähnlichen Bestimmungen). Redundanzfrei von A-Z, ohne Tools, ohne add-ons, ohne lästige Schnittstellen und ohne aufwendigen Datentransfer zwischen fremden Modulen. Das Problem liegt darin begraben, dass einerseits der irren Meinung Folge geleistet wir, was nichts kostet kann nichts wert sein und andererseits viele glauben, sich schnell der ERP-Systeme bedienen zu können und somit auch schnelle Kohle, beratend und ausführend machen zu können. ERP-System leben, insbesondere durch die Kunden bzw. deren Anwender. Hinzu kommt die weltweite Ent-wicklererfahrung aus vielen Jahren, Branchen und den diversesten Unternehmensanfor-derungen. Sicherlich sind die aus USA stammenden und angebundnen Fibu-Programme nicht so vielseitig wie man es aus alten Anwendungen gewohnt ist. Man sollte sich im Klaren sein, dass zwar bei betriebswirtschaftlicher Abwicklung weltweit mehr oder weniger standardisiert gedacht, was eben bei einer Fibu nie geboten werden kann. Hier wird es vielleicht zukünftig länderspezifische Module, wegen z.B. laufenden steuerlich/rechtlichen Änderungen und deshalb nur gegen Gebühr geben . Ansonsten ist OFBiz ein ausgereiftes, von weltweit über 2.000 Menschen betreutes, und mit neuester Technologie entwickeltes modernes OpenSource ERP-II-System, das in nichts den am Markt bekannten grossen Softwarepaketen nachsteht. MfG H. Glasenapp ISU GmbH zum Beitrag

silvana
Hallo, mich würde mal interessieren, was gibt es denn für gute und gängige Open Source Anbieter? Interessiere mich für Mitarbeiterportale und hätte gern einen Preis-Leistungsübersicht. PS ich dachte immer Open Source steht für Sicherheit..von Kostenersparnis bis Effizienz zum Beitrag

hmedl
"Finger weg von Open-Source-Programmen in betriebswirtschaftlichen Kernprozessen, warnen Experten ..." Ein derartiges Intro in diesen Artikel liegt weit unter Bildzeitungs-Niveau - da sind die Fakten wenigstens sauber recherchiert. Mir unbegreiflich, wie in derartiger, völliger Unkenntnis der Professionalität im Open Source Bereich verfasst werden kann. Angebliche Experten gibt es übrigens genug. zum Beitrag

dguembel
Sehr interessanter Artikel! Die Botschaft ist klar: Der Markt für Open-Source-Unternehmenssoftware bietet leistungsfähige Ergänuzungen genau da, wo diese horizontal sind (d.h. keinen Branchenfokus haben), und sich an bestehende betriebswirtschaftliche Standardsoftware wie SAP andocken lassen. Diese Key Message der Garnter Group deckt sich mit den Ergebnissen unserer Marktstudie für Open-Source-Ergänzungen für SAP-Installationen im Bereich Business Processs Management, deren Ergebnisse wir bereits im Juni auf dem Linuxtag in Berlin vorgestellt haben. Im Artikel fehlt meiner Ansicht aber noch die Erwähnung zweier freier Workflow-Lösungen, die für den Unternehmenseinsatz als tauglich zu bewerten sind: Enhyrda Shark und Imixs IX Workflow. Im Bereich der vollwertigen BPM-Lösungen ist neben der Suite von Intalio und jBoss jBPM auch unbedingt noch Nova Bonita bzw. Nova Orchestra des OW2-Konsortiums zu nennen. Mit einer gewissen Verwunderung habe ich zudem zur Kenntnis genommen, daß der Bereich CRM in Ihrem Artikel keine Erwähnung findet, obwohl es auch hier OSS-Lösungen mit Referenzen im SAP-Umfeld gibt. MfG David Gümbel Geschäftsführer ITOMIG GmbH http://www.linuxtag.org/2009/de/program/freies- vortragsprogramm/mittwoch/vortragsdetails.html?talkid=122 zum Beitrag


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