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Compliance & Recht

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Jack Wolfskin rudert nach PR-Gau zurück

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von Heinrich Vaske 
Heftige Reaktionen im Internet haben die PR-Strategen von Jack Wolfskin veranlasst, die Abmahnungen gegen Hersteller von Produkten mit Tatzenmotiven zurückzunehmen.

Der Spezialist für Outdoor-Kleidung Jack Wolfskin hatte zehn Anbieter abgemahnt, die Produkte mit Tatzen-Design auf der Plattform DaWanda.de verkauft hatten. Das Unternehmen, das so seine Markenrechte zu schützen hoffte, sah sich heftigen Angriffen aus dem Web ausgesetzt und will nun keine rechtlichen Schritte mehr verfolgen. (Siehe Beitrag: "Jack Wolfskin zeigt die Tatzen")

"Der Schutz unserer Marke hat für uns oberste Priorität", sagt Manfred Hell, Geschäftsführer von Jack Wolfskin, in einer Presserklärung. "Wir sind immer bemüht, mit Augenmaß und nur dort vorzugehen, wo wir unsere Schutzrechte wirklich gefährdet sehen. Die zum Teil heftige Kritik unserer Kunden in den aktuellen Fällen der DaWanda-Anbieter nehmen wir ernst und zum Anlass, unser Vorgehen kritisch zu hinterfragen. Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform die Fälle als erledigt ansehen, keine weiteren rechtlichen Schritte verfolgen und den Anbietern die vor allem kritisierten Kosten erlassen."

Das Unternehmen will nun auch grundsätzliche Konsequenzen ziehen. Wo kleingewerbliche Angebote möglicherweise gegen Markenrecht verstoßen, soll künftig zunächst auf anwaltliche Schritte verzichtet und stattdessen das Gespräch gesucht werden. Kommt es zu einer Einigung, sollen Kosten möglichst ganz vermieden werden. Anwaltliche Hilfe soll erst ein letzter Schritt sein.

Manfred Hell macht aus der PR-Not eine Tugend: "An der großen Emotionalität, mit der die Debatte geführt wurde, sehen wir, wie hoch die Erwartungshaltung an uns ist. Dem wollen wir gerecht werden. Wir haben uns der Kritik gestellt, unser Vorgehen kritisch durchleuchtet und werden in Zukunft sensibler agieren." (hv)

(1 Beitrag), 
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mikado22
Nachdem ich Wolfskin 2 Mal angeschrieben habe (vor einem Jahr und wieder vor 2 Wochen), da Spreadshirt sich weigert in Europa eine Katzenpfote, die ich entworfen habe, zu drucken, nachdem Wolfskin es Ihnen pauschal verboten hat, irgendeine Pfote zu drucken (was ich sehr seltsam finde, da keine Verwechslungsgefahr besteht : siehe mein Motiv: http://www.leblogdelamirabelle.net/illustration/la-patte-du-chat-the-cats-paw/) erhielt ich einen Brief von Wolfskin, der tatsächlich eine Änhlichkeit sieht (hallo Herr Doktor!) Ich habe mich mit einer Anwaltskanzlei in Verbindung gesetzt. zum Beitrag


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