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Software Infrastruktur
System-Management

Lizenzfreies Monitoring mit Monet

22.10.2008
Autor(en): Stefan Ueberhorst, CW-Redakteur.
Die Nethinks GmbH aus Fulda bietet mit "Monet 2.0" ein Netz- und System-Monitoring-Tool auf Open-Source-Basis an.

Eine höhere IT-Verfügbarkeit und damit geringere Betriebskosten verspricht die Firma Nethinks aufgrund der Diagnosefähigkeiten ihres Produkts Monet 2.0. Die Monitoring-Software für das Netz- und System-Management basiert auf Open Source und ist daher lizenzkostenfrei. Lediglich Installation und Beratung werden von Nethinks berechnet. Monet sammelt Daten aus unterschiedlichen Systemen und Diensten, wertet sie aus und bereitet sie grafisch auf.

Zu den verschiedenen Darstellungsformen zählt zunächst die "taktische" Übersicht. Hier werden die drei Teilbereiche "Geräte mit Störung", "Verfügbarkeit in 24 Stunden" sowie "Benachrichtigungen, Diagramme und Berichte" abgebildet. Ebenfalls enthalten ist die Suche eines Geräts über dessen IP-Adresse oder Namen. Wird ein Gerät mit einer Störung angezeigt, gelangt man über den dahinter liegenden Link zu Detail-Informationen wie Inventardaten, Schnittstellen, Gruppenzugehörigkeit und die letzten fünf Benachrichtigungen für diese Komponente.

Weitere Visualisierungs-Features von Monet sind die Darstellung hierarchisch aufgebauter Netzstrukturen, logischer Verschaltungen von Geräten innerhalb des Netzes und Aufrisse von Server-Räumen. Auch geografische Ansichten sind möglich. Der aktuelle Status eines Geräts wird in den Farben grün (alles in Ordnung) oder rot angezeigt.

Nethinks gibt zu bedenken, dass bereits die Visualisierung einer Standort-IT etwas über deren Funktionsfähigkeit aussagt. Es gelte der Grundsatz: "Was gut aussieht funktioniert (meistens) auch gut". Lässt sich ein Netz grafisch gut beschreiben, könne man davon ausgehen, dass strukturell keine Probleme auftreten. Es lasse sich zum Beispiel auf einen Blick erkennen, welche Elemente redundant ausgelegt sind und welche noch besonders geschützt werden müssen.

Statusinformationen werden entweder von den Komponenten selbst über den "Syslog"-Dienst erkannt und aktiv an Monet geschickt oder sie werden von dem Monitoring-Tool eingesammelt. Die Kriterien, nach denen solche Benachrichtigungen im Menüpunkt "Ereignisse" dargestellt werden, sind vielfältig. Neben Filtern gibt es Rollenkonzepte, Kalenderfunktionen und Einstellungen für Eskalationsstrategien. Hinzu kommen Graphe für Performance-Daten wie I/O-, CPU- und Diensteleistung.

Schließlich bietet Monet noch Verwaltungswerkzeuge für Inventardaten. Hierzu zählen neben technischen Angaben auch nichttechnische Informationen wie Lieferant, Wartungsverträge, Garantiezeiten und Standort des Geräts.

Anzahl der Mitarbeiter

200

1000

3000

IT-Ausfallkosten pro Mitarbeiter und Stunde

43,50 Euro

43,50 Euro

43,50 Euro

IT-Ausfallkosten gesamt pro Stunde

8.700,00 Euro

43.500,00 Euro

130.500,00 Euro

IT-Ausfallkosten pro Jahr bei 99 Prozent Verfügbarkeit (= 3,65 Tage)

508.080,00 Euro

2.540.400,00 Euro

7.621.200,00 Euro

IT-Ausfallkosten pro Jahr bei 99,999 Prozent Verfügbarkeit (= 0,00365 Tage)

508,08 Euro

2.540,40 Euro

7.621,20 Euro



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