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Schwedische Wissenschaftler melden

Handystrahlung verursacht Gehirntumore

22.09.2008
Schwedische Wissenschaftler haben auf einer Konferenz zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Handystrahlung auf den Menschen Alarm geschlagen. Um bis zu 500 Prozent steigt das Risiko, an Gehirntumoren zu erkranken, wenn man bereits als Kind mit Handys telefoniert.

Wie gefährlich ist Handystrahlung? Schwedische Wissenschaftler warnen schon vor einer Krebs-Epidemie durch Handynutzung. In einer Studie haben sie herausgefunden, dass Handystrahlung bei Kindern und Jugendlichen das Risiko, an Gehirntumoren zu erkranken, um das Fünffache erhöht. Das berichtet die britische Tageszeitung The Independent in ihrer Sonntagsausgabe.

Die Ergebnisse wurden von Professor Lennart Hardell von der Universitätsklinik in Orebro, Schweden, auf einer Konferenz zu den Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit vorgestellt. Er berichtet, dass Handynutzer unter 20 Jahren ein fünffach höheres Risiko entwickeln, im späteren Leben an Gehirntumoren wie Gliomen und Neuromen zu erkranken. Aber die Strahlung von kabellosen Festnetztelefonen scheint fast genauso gefährlich: das Risiko davon Tumore im Gehirn zu bekommen, steigt der Studie nach um das Vierfache. Bei Menschen, die erst mit 20 Jahren anfangen, ein Handy zu benutzen, steigt das Risiko um bis zu 200 Prozent.

Um die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung zu minimieren, empfehlen die Wissenschaftler Jugendlichen, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung zu nutzen und mehr Kurznachrichten zu schreiben. Kinder unter zwölf Jahren sollten nur im Notfall mit Handys telefonieren.

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