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Zwölf Millionen europäische Haushalte surfen via Breitband

28.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut einer Untersuchung von Strategy Analytics verfügen 7,5 Prozent aller Haushalte in Westeuropa mittlerweile über einen Breitbandanschluss. Das entspricht rund zwölf Millionen Haushalten. Allein im Jahr 2002 unterzeichneten 6,3 Millionen neue Nutzer einen Breitband-Vertrag. Innerhalb des Breitbandsegments favorisieren die Kunden ADSL-Angebote gegenüber anderen Anschlussarten. 76,1 Prozent der Neukunden entschieden sich im vergangenen Jahr demnach für einen ADSL-Vertrag.

Europäischer Spitzenreiter in Sachen Breitband ist Belgien. Hier verfügt jeder fünfte Haushalt über einen entsprechend schnellen Netzzugang. Auf den weiteren Plätzen folgen Dänemark, die Niederlande und die Schweiz mit Raten von 18,2 beziehungsweise 13,7 und 11,4 Prozent. Deutschland liegt mit einem Anteil von 8,5 Prozent im oberen Mittelfeld. Schlusslicht in Westeuropa bilden die Griechen, die noch keine Breitbandnetze aufgebaut haben.

Die Analysten gehen davon aus, dass der Trend im laufenden Jahr weiter anhält. So soll die Zahl der breitbandig erschlossenen Haushalte in Westeuropa 2003 auf 19,1 Millionen anwachsen. Dies entspräche einer Rate von 11,9 Prozent. Langfristig gehen die Experten davon aus, dass bis 2008 rund 38 Prozent aller westeuropäischen Haushalte über einen breitbandigen Internet-Anschluss verfügen. (ba)