Webinfosession

Zufriedene Nutzer durch modernes Applikationsmanagement

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Je performanter die Anwendungen, umso zufriedener die Nutzer – wie man diesen Zusammenhang im eigenen Unternehmen überprüft, zeigt eine Webinfosession der Computerwoche am 9. Februar.
Das perfekte Zusammenspiel der Anwendungen ist eine Voraussetzung für zufriedene Nutzer.
Das perfekte Zusammenspiel der Anwendungen ist eine Voraussetzung für zufriedene Nutzer.
Foto: alphaspirit - shutterstock.com

Applikationen sind kein Selbstzweck. Sie dienen der Zufriedenheit von Nutzern im Unternehmen und Endkunden außerhalb. Eine Webinfosession der Computerwoche zeigt, was Entscheider beim Anwendungsmanagement beachten müssen.

Längst hat der Markt reagiert und bietet eine Fülle an Tools für das Application Performance Management. Doch für Alexander Martens, Senior Consultant Presales bei CA Technologies, geht es um mehr. Mit Thomas Hafen von der Computerwoche spricht er über einen proaktiven Ansatz, der alle Anwendungen bequem, übersichtlich und intelligent End-to-end überwacht.

Martens erlebt in seiner Berufspraxis, was der US-Analyst Gartner in der Theorie eine "Application Economy" nennt. "Apps spielen heute eine ganz große Rolle", sagt er, "die Entwicklung geht da hin, dass jedes Business ein Software Business wird." Der Marktwert von Airb'n'b etwa liegt derzeit bei dreizehn Milliarden Dollar.

Jeder vierte Nutzer bricht nach drei Sekunden Wartezeit ab

Und mit der Zahl der vernetzten Geräte steigt die der geschäftskritischen Apps. "Für den Endkunden ist das eine tolle Sache", schmunzelt Martens, "der beschäftigt sich ja nicht mit der Komplexität einer App." Anbieter dagegen geraten unter Stress. Sie sehen, wie die Kundenerwartungen steigen. Dazu ein paar Zahlen: "Wir wissen aus Studien, dass 25 Prozent der Nutzer eine App nach gerade einmal drei Sekunden Wartezeit verlassen." Fast sieben von zehn Endanwendern (67 Prozent) sind nicht bereit, auf eine langsam ladende App zu warten. Sie wechseln zur Konkurrenz - mit den entsprechenden Folgen für das "verlassene" Unternehmen und seine Marken.

Daher überrascht es nicht, dass 69 Prozent der Entscheider in den Unternehmen die Verbesserung des Kunden-Erlebnis als Top-Priorität ansehen. "Doch das Bedarf Analytik", weiß Martens. Er plädiert für eine Ende-zu-Ende Sichtbarkeit, von mobile bis Mainframe, vom Backend bis zum Endnutzer. Seine Losung: "Eine APM-Lösung muss einfach sein, proaktiv, intelligent und kooperativ." CA Technologies kooperiert dabei seit 15 Jahren mit SAP.

Bei einem Blick in die Zukunft geht Martens davon aus, dass die Komplexität in App-Landschaften weiter ansteigen wird. Unternehmen werden sich einem permanenten Change ausgesetzt sehen. Entscheider müssen sich zwei Fragen beantworten können: Wie ist die Qualität der Kundenerfahrung? Wenn die schlecht ist, warum?

Auf die technologische Ebene heruntergebrochen sieht Martens das ganz lapidar: "Das Rauschen in Performance-Daten wird steigen."

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