BPM

Zentrale Engine bündelt Prozesse

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Die Huf-Gruppe ersetzt ihre dezentralen Systeme durch eine einheitliche Plattform.
Foto: Pixelio/Rike
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Die Huf Hülsbeck & Fürst GmbH & Co.KG, Velbert, ersetzt ihre dezentrale Systemarchitektur durch eine zentrale Prozessplattform. Parallel zur Einführung der ERP-Lösung "IFS Applications" entschied sich der weltweit agierender Anbieter für mechanische und elektronische Schließsysteme, Schließaggregate, Lenkschlösser und Fernbedienungen für die Automobilindustrie, die BPM-Suite von Inubit zu nutzen. Sie soll künftig den bidirektionalen Datenverkehr zwischen Huf und den Kunden sämtlicher Niederlassungen verarbeiten sowie die Daten an das ERP-System weiterleiten.

Huf löst damit unterschiedliche für die Automatisierung der Absatz-, Logistik- und Finanzprozesse eingesetzte EDI-Lösungen ab. Die Vereinheitlichung der Kommunikations- und Integrationabläufe zielt auf die prozessseitige Zusammenführung aller 16 Standorte, die bislang teilweise eigene ERP- und EDI-Infrastrukturen betreiben. Der damit einhergehenden Betreuungs- und Implementierungsaufwand soll sich durch die Zentralisierung erheblich verringern. Gleichzeitig strebt das Unternehmen eine höhere Transparenz, Effizienz und Qualität der Prozesse an.

Nach der Einrichtung der BPM-Suite als zentraler Prozess-Engine ist geplant, auch die Lieferanten der einzelnen Standorte über WebEDI anzubinden. Zudem besteht nun die Möglichkeit, unternehmensweite Workflows einzurichten, die den Mitarbeitern über das zentrale Unternehmensportal zur Verfügung gestellt werden.