Cloud-Helpdesk

Zendesk kündigt Börsengang an und kauft Zopim

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Zendesk, das eine Cloud-basierte Helpdesk-Lösung anbietet, will an die Börse gehen.

Man habe bei der US-Börsenaufsicht einen Börsengang angemeldet, teilte die 2007 in Kopenhagen gegründete und 2009 nach San Francisco umgezogene Firma mit. Wie viele Aktien zu welchem Preis das IPO ausmachen sollen, stehe noch nicht fest - "re/code"-Reporter Arik Hessedahl nannte bei Twitter zumindest ein Volumen von 150 Millionen Dollar. Als Konsortialbanken hat Zendesk Goldman Sachs, Morgan Stanley sowie Credit Suisse Securities (USA) engagiert.

Unabhängig davon gab Zendesk die Übernahme von Zopim bekannt; finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht. Die 2008 gegründete Company aus Singapur hat eine Live-Chat-Lösung entwickelt, die auf rund 120.000 Webseiten läuft. Zendesk will seine eigene Chat-Software durch Zopims "überlegene" ablösen.