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Online-Modehändler

Zalando sucht Zusammenarbeit mit stationärem Handel

24.07.2015
Der Berliner Online-Modehändler Zalando sucht die Zusammenarbeit mit dem stationären Handel.

"Wir denken darüber nach, wie der Kunde besonders zuverlässig und besonders schnell zu dem Produkt kommen kann, das er sich wünscht. Deshalb werden wir jetzt auch stärker mit stationären Verknüpfungen experimentieren", sagte Zalando-Vorstandsmitglied Robert Gentz der "Berliner Wirtschaft", dem Magazin der Industrie- und Handelskammer. In Berlin und Frankfurt betreibt Zalando bereits eigene Outlet-Stores für den Verkauf reduzierter Ware. Weitere Filialen sollen aber nicht eröffnet werden.

Zalando Vorstand: Rubin Ritter, David Schneider, Robert Gentz (v.l.)
Zalando Vorstand: Rubin Ritter, David Schneider, Robert Gentz (v.l.)
Foto: Zalando

Der Versandhändler peilt nach Worten von Gentz "in nächster Zeit weiterhin Umsatzwachstumsraten zwischen 20 und 25 Prozent an". Zalando hatte in den ersten drei Monaten 2015 unter dem Strich 24,3 Millionen Euro verdient, nachdem im Auftaktquartal des Vorjahres noch rund 29 Millionen Euro Verlust aufgelaufen waren. Auch der Umsatz legte binnen Jahresfrist deutlich zu um 29 Prozent auf 644 Millionen Euro. (dpa/tc)