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Xerox sieht rot

26.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Drucker- und Kopierhersteller Xerox hat in seinem ersten Fiskalquartal einen Nettoverlust von 243 Millionen Dollar ausgewiesen. Ein Jahr zuvor meldete das Unternehmen noch einen Gewinn von 343 Millionen Dollar. Der operative Profit betrug im abgelaufenen Berichtszeitraum 220 Millionen Dollar oder 30 Cent je Aktie. Damit schlug Xerox die Prognosen der Wallstreet um fünf Cent pro Anteilschein. Der Druckerspezialist meldete mit einem Umsatz von 4,43 Milliarden Dollar ein Wachstum von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne Berücksichtigung der Einnahmen aus der kürzlich erworbenen Farbdruckerheinheit Tektronix wäre der Umsatz im Jahresvergleich unverändert geblieben. Allerdings schlugen die Währungsverluste aufgrund des starken Dollars teuer zu Buche. Ohne sie hätte der Umsatz um sechs Prozent zugelegt. Erst vor kurzem hatte Xerox angekündigt, 5200 Stellen abzubauen (CW

Infonet berichtete). Dafür hatte der Hersteller in seinem ersten Quartal eine Vorsteuerbelastung von 625 Millionen Dollar aufnehmen müssen.