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WordPress 3.6 "Oscar" ist fertig

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das populäre Content-Management-System (CMS) WordPress liegt seit Ende vergangener Woche in der neuen Version 3.6 vor.

WordPress 3.6 ist dieses Mal dem legendären Jazzpianisten Oscar Peterson gewidmet und enthält eine Reihe interessanter Neuerungen und Verbesserungen. Aus Nutzersicht sind das unter anderem

  • das farbenfrohe neue Standard-Theme Twenty Thirteen mit einspaltigem, responsivem Design;

  • überarbeitete Revisionen - jede Änderung wird mitgespeichert; über die neue Oberfläche kann man alle Änderungen nachverfolgen und auch Zeile für Zeile diff-artig sehen, wer wann was geändert hat;

  • verbessertes Automatisches Speichern und Post-Locking vor allem für Blogs mit mehrere Autoren; jeder Schreiber hat jetzt einen eigenen Autosave-Stream (lokal und auf der Server); ein neues Interface ermöglicht es, die Bearbeitung eines Posts von einem anderen Autor zu übernehmen;

  • ein eingebauter HTML5-Media-Player für native Audio- und Video-Embeds ohne Abhängigkeit von externen Diensten, sowie

  • ein einfacherer und verständlicherer Menü-Editor.

Unter der Haube gibt es für Entwickler eine neue Programmierschnittstelle (API) für Audio und Video mit Zugriff auf Metadaten wie ID3-Tags, optional HTML5-Markup für verschiedene Bereiche (unter anderem Kommentar- und Suchformulare sowie Kommentarlisten) und bessere Filter für die Revisionsfunktionen. Weitere für Developer interessante Änderungen finden sich im WordPress-Codex.