Tipp für Funknetzwerke

WLAN-Passwort: Probleme durch Sonderzeichen vermeiden

Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
Kennwörter sollen eine gewisse Mindestlänge besitzen und möglichst komplex sein, um Crack-Versuchen zu widerstehen. Viele User integrieren daher Sonderzeichen wie ! oder #. Aber nicht alle Geräte im Netzwerk können damit umgehen und verweigern eine Verbindung zum Router.

Lösung: Die erlaubten Zeichen für WLAN-Passwörter regelt der Standard IEEE 802.11-2012. Demnach müssen sie im ASCII-Bereich zwischen 32 und 126 (dezimal) liegen.

Foto: Ideeah Studio; goodluz/Fotolia.com

Allerdings sollte man darin enthaltene Zeichen, die etwa auch in Programmiersprachen oder Shells vorkommen, vermeiden. Als Bestandteil von WLAN-Kennwörtern tabu sind somit zum Beispiel alle Formen von Klammern, das Dollar-, Prozent-, Ausrufe- und Nummernzeichen sowie Schrägstriche.

Zeichenvorrat: Die IEEE-Vorgabe erlaubt auch bestimmte Sonderzeichen im WLAN-Kennwort. Dennoch sollte man bei deren Auswahl vorsichtig sein.
Zeichenvorrat: Die IEEE-Vorgabe erlaubt auch bestimmte Sonderzeichen im WLAN-Kennwort. Dennoch sollte man bei deren Auswahl vorsichtig sein.

In einem Kurztest kamen zwar ein Notebook, ein Desktoprechner und ein Android-Smartphone mit verschiedenen Sonderzeichen im WLAN-Kennwort zurecht. Ein Internetradio-Tuner von dnt musste allerdings passen. Er nahm erst dann mit einer Fritzbox 3270 Kontakt auf, als das Passwort für das Funknetz keine Sonderzeichen mehr enthielt.

Produkte: Der Trick funktioniert mit Funknetzen nach IEEE 802.11. (tecchannel/mb)