E-Sourcing

Wie Friatec den Einkauf strafft

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der Werkstoffspezialist implementiert eine zentrale Lösung für elektronische Beschaffung und Projekt-Management.
Friatec-Verwaltung in Mannheim
Friatec-Verwaltung in Mannheim
Foto: Friatec

Um ihre Einkaufsprozesse effizienter zu machen, will die Friatec AG mit Sitz in Mannheim künftig das Lieferantenportal Pool4tool nutzen. Es soll dem Spezialisten für korrisionsbeständige Werkstoffe und Mitglied der Aliaxis-Unternehmensgruppe als zentrale Plattform für das Lieferanten-Management und die Ablaufsteuerung im Einkauf dienen. Die bislang genutzten Stand-alone-Lösungen für den elektronischen Einkauf haben damit ausgedient.

Doppelerfassungen fallen weg

"Mit Pool4tool werden wir den Übergang von einer Insellösung zu einer SAP-integrierten, zentralen Plattform vollziehen", bestätigt Stefan Ostertag, Leiter des Strategischen Einkaufs bei Friatec, "indem wir mehrere Applikationen für den Einkauf sowie das Lieferanten-Management in einer Lösung zusammenführen, steigern wir den Mehrwert für das Unternehmen." Die automatische Datenübernahme mache Doppelerfassungen überflüssig und beschleunige die Prozesse. Zudem ließen sich die Abläufe ohne Mehraufwand deutlich transparenter machen.

In den kommenden Monaten soll Pool4tool an mehreren Standorten des Friatec-Mutterkonzerns Aliaxis in Deutschland, England, Frankreich und Italien ausgerollt werden. Ziel ist es, sämtliche Einkaufsprojekte zentral zu verwalten, strukturiert zu bearbeiten und mit laufenden beziehungsweise neuen Ausschreibungen zu verknüpfen. Im ersten Schritt implementiert Friatec einen Workflow für den Lieferantenregistrierungs-Prozess. In der zweiten Projektphase liegt der Schwerpunkt auf der Implementierung der Collaboration-Lösung von Pool4tool, die derzeit vollkommen neu entwickelt wird.