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WHO: Handy-Strahlung muss länger erforscht werden

10.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine Verbindung zwischen Hirntumoren und Handy-Einsatz könne ohne weitere Untersuchungen nicht ausgeschlossen werden. Deshalb arbeitet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an einer Langzeitstudie zu diesem Thema, die erst in drei Jahren fertig gestellt sein soll. Laut Elisabeth Cardis, Chefin der Strahlen- und Krebs-Abteilung der WHO, ist es zu früh, um einen Zusammenhang zwischen Hirntumor und Handy-Nutzung zu negieren. Denn erst seit relativ kurzer Zeit würden die Mobiltelefone intensiv genutzt. Von der "Interphone"-Studie erwarten sich die Forscher konkretere Ergebnisse als von den bisherigen Kurzzeit-Untersuchungen, vor allem auch, weil weitere Details wie die Auswirkungen von niedrigfrequenten elektromagnetischen Felder berücksichtigt würden.