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Weitere 18 Millionen Dollar für PortAuthority

28.09.2006
PortAuthority aus Palo Alto ist spezialisiert auf Information Leak Prevention, also das Stopfen undichter Stellen (im übertragenen Sinne) in Unternehmen.

Für den Ausbau von Vertrieb und Marketing hat es jetzt weitere 18 Millionen Dollar Venture Capital erhalten. Das Geld kommt von Investoren unter Führung von New Enterprise Associates, mit von der Partie sind außerdem Sequoia Capital, Greylock Partners und Lexington Ventures.

PortAuthority gibt an, seine Technik sei durch 27 Patentanmeldungen geschützt und könne Informationslecks durch kontinuierliche Überwachung der ein- und ausgehenden Kommunikation stoppen und Richtlinien in Echtzeit und akkurat durchsetzen. Hm - vielleicht hätte Hewlett-Packard hier rechtzeitig einkaufen sollen?

PortAuthority zufolge können seine Lösungen jedenfalls die Einhaltung ("Compliance") der Auflagen von unter anderem Sarbanes-Oxley, HIPAA, Payment Card Industry Data Security Standard, Family Educational Rights and Privacy Act oder Gramm-Leach-Billey-Act sicherstellen. Dabei kämen ausgeklügelte Algorithmen mit feinsten Data-Matching-Techniken zum Einsatz, die immun gegen Datenmanipulationen seien. Das gefällt auch Websense: es wird die Technik von PortAuthority künftig als OEM anbieten. (tc)